Psychische Gefährdungsbeurteilung2018-10-28T17:34:51+00:00

Die Psychische Gefährdungsbeurteilung

§ 5 Arbeitsschutzgesetz

Die Zahl der psychischen Erkrankungen steigt:

2013 waren psychische Erkrankungen die Ursache für 82 Millionen AU-Tage und somit für 13,4 % der gesamten Fehltage.

2015 stieg diese Zahl bereits auf 16,2 % an.

2016 belegten psychische Erkrankungen mit 19 % schon den zweiten Platz bei den Krankschreibungen.

2018 ist die Tendenz weiter steigend.

Dabei bringt die Psychische Gefährdungsbeurteilung als unternehmerische Pflicht viele Vorteile:

  • Vorbeugung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren und -risiken sowie möglichen Erkrankungen

  • Steigerung der Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter

  • Erhöhung der Kreativität

  • Besseres Betriebsklima

  • Höhere Mitarbeiterbindung und längere Verweildauer im Unternehmen

  • Geringere Fehlerquote => weniger Kundenbeschwerden => höhere Kundenzufriedenheit

  • Optimierung der Arbeitsorganisation und somit Wettbewerbsvorteile

  • Imageverbesserung und Stärkung der Arbeitgebermarke (Employer Branding)

  • Wettbewerbsvorteil bei der Mitarbeiterrekrutierung und -bindung (Retention Management)

  • Verhütung von Unfällen

  • Rechtssicherheit

Und sie ist ganz einfach durchzuführen!

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Die gesetzliche Basis:

Wesentliche Rechtsgrundlage der Psychischen Gefährdungsbeurteilung ist das Arbeitsschutzgesetz, das festlegt, dass die Arbeit so gestaltet sein muss, „dass eine Gefährdung für Leben und Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird“ (ArbSchG § 4 Abs. 1). Seit 2013 werden explizit auch die psychischen Belastungen als eine solche Gefährdung genannt (ArbSchG § 5 Abs. 6).

Die Psychische Gefährdungsbeurteilung ist keine einmalige Maßnahme, sondern ein Prozess. Sie muss in regelmäßigen Abständen erneuert bzw. überprüft werden. Aktualisierungen sind auch notwendig, wenn sich die Arbeitsanforderungen und psychischen Belastungen, beispielsweise durch Neuorganisation und Umstrukturierungen, ändern, Fluktuation, Beschwerden, Gesundheitsbeeinträchtigungen unter anderem auf psychische Belastung bei der Arbeit hindeuten, neue arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse oder Arbeitsschutzvorschriften gelten.

Sie müssen die Gefährdungsbeurteilung dokumentieren und auf Nachfrage von Aufsichtsbehörden vorgelegen können.

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