BURNOUT COACHING:
für Sie und Ihre Mitarbeiter:innen

Prävention. Begleitung. Nachsorge.

Burnout-Coaching

Burnout Coaching:

Bis es zu einem Burnout kommt, kann es eine ganze Weile dauern. Es ist ein schleichender Prozess. Geprägt ist er immer durch eine mentale, körperliche und emotionale Erschöpfung. Wir neigen dazu zu denken, dass wir es schon schaffen werden – nach dem Projekt, nach dem Urlaub, nachdem wir die privaten Angelegenheiten geregelt haben. Doch während wir uns weiter durch den Alltag kämpfen, wird die Last immer schwerer. Wir gestehen uns nur ungern ein, dass es zu viel wird. Doch wenn Sie bemerken, dass Ihnen schon zeitweise einfach zu viel wird, ist es Zeit, sich kompetente Unterstützung zu holen.

Burnout hat viele Ursachen.

Die Ursachen für Burnout können vielschichtig und individuell unterschiedlich sein. Häufig spielen jedoch eine Überlastung im Berufs- und Privatleben, chronischer Stress, unklare berufliche Erwartungen, mangelnde Work-Life-Balance, zwischenmenschliche Konflikte und das Gefühl der fehlenden Kontrolle über die eigenen Lebensumstände eine Rolle. Auch die ständige Erreichbarkeit trägt dazu bei. Es ist letztendlich eine komplexe Wechselwirkung verschiedener Faktoren, die zu Burnout führen können.

Zwar hat der Begriff „Burnout“ inzwischen einen gewissen Trendfaktor erreicht. Doch das hat seinen Grund. Denn die Zahl der Betroffenen steigt unaufhaltsam an, und das kommt nicht von ungefähr. Die Vielzahl an Anforderungen im Berufs- und Privatleben stellt unseren Organismus vor eine Herausforderung. Die ständige Reizüberflutung, die Erwartungshaltungen und die schier endlosen Möglichkeiten zur Gestaltung von Arbeit und Leben setzen unserem Gehirn und Nervensystem mächtig zu.

Wie kann Ihnen ein Burnout Coaching helfen?

Bestenfalls setzt das Burnout Coaching bereits präventiv an. Wenn Sie vor großen Aufgaben stehen, macht es großen Sinn bereits rechtzeitig Strategien zu haben, gesund durch diese Zeit zu kommen.

Je nach Ausprägung des Burnouts kann es auch darum gehen, dessen Symptome zu lindern, wieder in die eigene Kraft zu kommen oder als Nachsorge ein erneutes Ausbrennen zu vermeiden. Burnout Coaching hilft, gesunde Bewältigungsstrategien zu entwickeln und die mentale Gesundheit, das emotionale Wohlbefinden zu verbessern. 

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Ziele Burnout Coaching

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Burnout Coaching

Es gibt viele Ursachen, die oft zusammenhängen:

Innere Faktoren

Äußere Faktoren

Bitte beachten Sie:

Das Burnout Coaching ersetzt keine professionelle therapeutische Betreuung. Wenn schwerwiegende Symptome oder andere psychische Erkrankungen vorhanden sind, wenden Sie sich bitte an einen Psychotherapeuten, Arzt oder Psychiater. 

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Phasen des Burnouts

Es gibt unterschiedliche Ansätze, die einzelnen Phasen eines Burnouts zu beschreiben:

Die 5 Phasen nach Edelwich & Brodsky

Edelwich & Brodsky haben in den 1980er Jahren fünf Phasen des Burnouts identifiziert, die den Prozess von den frühen Warnsignalen bis zum vollständigen Zusammenbruch beschreiben:

1. Honeymoon-Phase (Begeisterungsphase):
In dieser ersten Phase erlebt die Person anfängliche Begeisterung und Engagement für die Arbeit. Alles beginnt positiv, und es gibt eine hohe Motivation und Energie. Die individuellen Bedürfnisse werden oft zugunsten der beruflichen Anforderungen vernachlässigt.

2. Stagnations- oder Stillstands-Phase:
Die anfängliche Begeisterung weicht in dieser Phase der Realität, und erste Frustrationen treten auf. Es können Konflikte am Arbeitsplatz und eine zunehmende Unzufriedenheit mit der Arbeit auftreten. Die Arbeit wird als belastend empfunden, und es zeigen sich erste Anzeichen von Stress und Erschöpfung. Das Leben reduziert sich zunehmen auf die Arbeit.

3. Frustration:
In dieser Phase kann es sein, dass die Person, ihre eigenen Bedürfnisse wieder stärker in den Fokus rückt. Es können erste Versuche unternommen werden, die Work-Privacy-Balance zu verbessern oder sich von belastenden Situationen zu distanzieren. Dies kann jedoch zu einem inneren Konflikt führen, da berufliche Anforderungen oft als unveränderlich wahrgenommen werden. Gefühle der Erfolgs- und Machtlosigkeit, Probleme mit Bürokratien, der gefühlte Mangel an Anerkennung von anderen, wie beispielsweise Kollegen und Vorgesetzten, ja sogar Gefühle von Inkompetenz können zu psychosomatische Erkrankungen führen.

4. Apathie:
Die Frustration und Erschöpfung nehmen in dieser Phase weiter zu. Die Person zieht sich emotional und physisch zurück, zeigt Symptome wie Gleichgültigkeit, Zynismus und einen Mangel an emotionaler Beteiligung. Soziale Isolation und ein zunehmender Verlust von Empathie sind charakteristisch. Völlige Desillusionierung, Verzweiflung wegen fehlender beruflicher Alternativen und Resignation machen sich breit.

5. Intervention:
Das Gefühl der Hilflosigkeit hat sich dermaßen verstärkt, dass Menschen nicht selten versuchen, aktiv etwas zu tun, sich selbst zu helfen oder Hilfe zu suchen. Diese Phase tritt jedoch nicht immer ein, schließlich sind viele Betroffene nicht in der Lage, über ihren eigenen Zustand zu reflektieren und zu erkennen, was mit ihnen los ist. Stattdessen kann es in der letzten Phase auch zu einem vollständigen Zusammenbruch kommen. Die körperliche und mentale Erschöpfung erreicht ihren Höhepunkt. Die Person kann nicht mehr effektiv arbeiten und zeigt deutliche Anzeichen von Burnout, einschließlich physischer Erkrankungen und emotionaler Instabilität.

12 Burnout-Phasen nach Freudenberger

Phase 1: Der Zwang sich beweisen zu müssen
Diese erste Burnout-Phase ist von Perfektionismus geprägt. Betroffene haben erhöhte Erwartungen an sich selbst. Oft besteht im Hintergrund die Angst zu versagen. Sie übersehen eigene Grenzen und stellen eigene Bedürfnisse zurück.

Phase 2: Verstärkter Einsatz
Die Bereitschaft freiwillige und unbezahlte Mehrarbeit zu leisten steigt. Betroffene glauben, dass sie alles alleine und alles möglichst schnell machen  müssen. Aufgaben abzugeben fällt extrem schwer.

Phase 3: Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
Mittlerweile finden die Betroffene ihren Zustand der Überarbeitung als normal oder sogar positiv. Sie vernachlässigen immer mehr ihre eigenen Bedürfnisse. Ihr Lebensstil wird ungesünder. Beispielsweise wird mehr Kaffee konsumiert, mehr geraucht oder andere Mittel genommen, die Leistung verstärken sollen. Zusätzlich können auch Schlafstörungen auftreten. Erste Fehler bei der Arbeit schleichen sich ein.

Phase 4: Verdrängung von Konflikten (und Bedürfnissen)
Es können zunehmend Konflikte mit Kolleg:innen, Partner:innen und Vorgesetzte aufkommen. Diese werden jedoch verdrängt oder relativiert. Ebenso wie erste körperliche oder psychosomatische Anzeichen. Fehlleistungen, wie beispielsweise, dass Termine vergessen werden oder abgesprochene Aufgaben nicht erledigt werden, häufen sich.

Phase 5: Umdeutung von Werten
Die Wahrnehmung verändert sich. Es zeigt sich eine verminderte Empathie und die Vernachlässigung von Freunden und Familie. Auch Hobbies werden eingeschränkt oder sogar aufgegeben. Immer mehr Aufmerksamkeit ist auf die Arbeit gerichtet.

Phase 6: Verleugnung der Probleme
Ein Gefühl mangelnder Anerkennung macht sich breit. Die Betroffenen werden immer zynischer und aggressiver. Sie isolieren sich zunehmen, während ihre Leistungsfähigkeit nachlässt. Auch körperliche Beschwerden nehmen zu.

Phase 7: Rückzug
Soziale Kontakte werden als Belastung empfunden.  Stattdessen wird sich auf Ersatzbefriedigungen fokussiert, beispielsweise Essen, Alkohol, Spiele, oder Sex. Da kaum noch Kraft vorhanden ist, wird in der Arbeit nur noch Dienst nach Vorschrift gemacht. Hier können die psychosomatischen und körperlichen Symptome, wie Gewichtsveränderungen, Bluthochdruck oder Herzklopfen zunehmen.

Phase 8: Verhaltensänderung
Der soziale Rückzug geht weiter. Selbstmitleid und Einsamkeit, wie auch Gleichgültigkeit und Misstrauchen, können sich breit machen. Die Arbeit wird immer belastender und es werden immer mehr Ausflüchte gesucht. 

Phase 9: Depersonalisation
Betroffene haben das Gefühl nicht mehr sie selbst zu sein. Sie fühlen sich leer und funktionieren nur noch irgendwie. Körperliche und seelische Beschwerden treten verstärkt auf. Insbesondere Magen-Darm-Probleme, Rücken- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zeigen sich. Teilweise auch mangelnde Körperhygiene.

Phase 10: Innere Leere
Innere Leere, Mutlosigkeit und Ängste verstärken sich weiter. Es können sich Phobien entwickeln und Panikattacken zeigen.

Phase 11: Depression
Ständige Erschöpfung, Selbsthass, Verzweiflung … Sogar Suizidgedanken können damit einhergehen. 

Phase 12: Völlige Erschöpfung
Die geistige, körperliche und emotionale Erschöpfung nimmt ein lebensbedrohliches Ausmaß an. Schnelles Handeln ist erforderlich.