Gesundheitsfördernde Führung als

Return on Invest!

Corporate Health – Wie Unternehmen Gesundheitsmanagement betreiben, ist mittel- bis langfristig entscheidend für ihren Erfolg! Leistungsfähige und zufriedene Mitarbeiter*innen müssen zusätzlich zu ihrer körperlichen Gesundheit auch über emotionale Belastbarkeit und mentale Stärke verfügen. Immer mehr Unternehmen wissen um ihre Verantwortung, auf die körperliche und seelische Balance ihres Personals zu achten. Denn lang andauernder negativer Stress stellt Mitarbeiter*innen und Führungskräfte vor große gesundheitliche und berufliche Schwierigkeiten. Dagegen haben gestärkte Mitarbeiter*innen und Führungskräfte ein größeres Potenzial, gesund und somit ausdauernd leistungsfähig zu bleiben. Untersuchungen haben zudem gezeigt, dass Führungskräfte elementar dazu beitragen, ob das Berufsleben für Mitarbeiter*innen positive oder negative Auswirkungen hat, also gesundheitsschwächend oder -stärkend ist. Zudem weiß man, dass Arbeit Gesundheit oder Krankheit fördert, abhängig davon, ob Menschen in ihrem Job

  • über- oder unterfordert bzw. gefördert werden.

  • ein gutes oder angespanntes Verhältnis zu Kolleg*innen und Vorgesetzte haben.

  • Einfluss auf ihren Tätigkeitsbereich nehmen können.

  • ihre Stärken im Berufsalltag einsetzen können.

  • das Aufgabenfeld Spaß macht.

  • sie Anerkennung geben können und erhalten.

Dabei sind Führungskräfte doppelt gefordert: Sie müssen sowohl auf ihr eigenes Wohlergehen als auch auf das ihrer Mitarbeiter*innen achten.

Trainingsinhalte

Im Training wird der Fokus auf die Auseinandersetzung mit dem Führungsverhalten gelegt und erarbeitet, wie sich dieses auch in Stress-
situationen positiv auswirken kann. Die Teilnehmer*innen erarbeiten, welche Maßnahmen gesundheitsfördernd sind und wie sie eigenen Stress vermeiden und abbauen können, um Gesundheitsförderung in den Führungs- und Arbeitsalltag zu integrieren. Durch Veränderungen und Ergänzungen von Führungswerkzeugen arbeiten Führungskräfte allein oder gemeinsam mit ihren Mitarbeitern heraus, wie die Kräfte des Einzelnen individuell gestärkt werden:

Erlebnisorientierte Übungen wechseln sich mit Einzelreflexion, Gruppenarbeiten und Vorträgen ab.

Psychische Gefährdungsbeurteilung

Seit dem 1. Januar 2014 ist die Psychische Gefährdungsbeurteilung (PGB) im Arbeitsschutzgesetz (§5 ArbSchg) vorgeschrieben. Das heißt, jedes Unternehmen, auch Kleinbetriebe mit bis zu zehn Mitarbeiter*innen, sind verpflichtet, die psychische Gefährdung ihrer Mitarbeiter zu beurteilen und dementsprechend präventive oder entgegenwirkende Maßnahmen zu ergreifen. Beides gilt es zu dokumentieren, um die entsprechenden Nachweise erbringen zu können. Wird dies unterlassen, kann dies bei den Verantwortlichen zu hohen Strafen führen.

Hintergrund sind die stetig steigenden psychischen Krankheiten wie Burnout oder Depressionen, die hohe Kosten verursachen, sowohl bei den Unternehmen als auch bei den Sozialversicherungsträgern. Unternehmen spüren dies meist durch entsprechende Fehlzeiten. Allerdings führt nicht erst die Abwesenheit eines Mitarbeiters bzw. einer Mitarbeiterin zu Produktivitätsverlusten. Berücksichtigt werden muss auch, dass Mitarbeiter*innen, die trotz einer Erkankung zur Arbeit kommen, oft nicht ihre volle Leistungsfähigkeit haben, weniger effektiv sind oder eventuell sogar Fehler machen, die wiederum Kosten verursachen können. Dies wird von Unternehmen in Deutschland noch kaum erfasst und fließt daher nicht in die Bilanz mit ein.

Mit der Einhaltung des Arbeitsschutzgesetz erfüllen Sie nicht nur eine verpflichtende Auflage, Sie können so auch mittel- bis langfristig die Produktivität und letztlich Umsatz und Gewinn steigern.

Gabriela Wischeropp unterstützt und berät Sie bei der Beurteilung, der Identifizierung und Durchführung geeigneter Maßnahmen. Auch im Hinblick auf eventuelle Zuschüsse für Präventionsleistungen durch die Sozialversicherungsträger.

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