Mentale Gesundheit

Mentale Gesundheit bedeutet, sich die meiste Zeit emotional und psychisch wohl und stabil zu fühlen, Krisen oder stressreiche Situationen entweder von vornherein leichter zu meistern oder in der Lage zu sein, schnell wieder psychische Stabilität zu erlangen. Mentale Gesundheit wirkt sich positiv auf körperliche Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Produktivität und Beziehungen aus.

Einfacher ausgedrückt: Wer mental gesund ist, empfindet deutlich mehr Lebensfreude als Frust oder Ärger. Und das trotz Krisen, schwierigen Herausforderungen oder Stresssituationen. Wichtige Fähigkeiten sind, innere Ruhe zu bewahren, gelassen zu bleiben und lösungsorientiert zu denken wie zu handeln. Mentale Gesundheit heißt, eine optimistische Grundhaltung zu haben, die sich statt auf Schwierigkeiten und Negatives zu konzentrieren, Chancen und Positives erkennt.

Im Gegensatz zur Resilienz, die sich sowohl auf Psyche, Geist und Körper bezieht, geht es bei der Mentalen Gesundheit ausschließlich um den geistigen und psychischen Zustand. Während der Körper eingeschränkt oder krank sein kann, können Geist und Psyche trotzdem gesund sein.

Mentale Gesundheit lässt sich, wie auch Resilienz, trainieren. 

Symptome einer schlechten mentalen Gesundheit:

Die Symptome für eine schlechte mentale Gesundheit können vielfältig sein. Wenn Sie eine oder mehrere der nachfolgenden Probleme immer wieder über einen längeren Zeitraum haben, sind das wichtige Anzeichen dafür, dass Sie etwas für sich tun sollten: 

  • Gereiztheit
  • Einschlafprobleme oder andere Schlafstörungen
  • Grübelei
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Depressive Phasen
  • Innere Unruhe
  • Das Gefühl nicht fertig zu werden oder nicht gut genug zu sein
  • Körperliche Reaktionen, wie Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magenprobleme, Bluthochdruck …
  • Vernachlässigung von sozialen Kontakten (Familie, Freunde, Bekannte) oder Zunahme von inneren wie äußeren Konflikten im Beisammensein
  • Intoleranz
  • Sexuelle Unlust
  • Leistungsabfall
  • Fehlende Motivation

Faktor Arbeit und die Auswirkungen auf die mentale Gesundheit:

Psychische Erkrankungen gehören mittlerweile zur Hauptursache von Fehltagen. Zusätzlich zum privaten Umfeld und der Persönlichkeit von Mitarbeiter:innen spielt die Unternehmens- und Führungskultur eine immense Rolle, ebenso wie die stetig steigenden Leistungsanforderungen. Daher trat bereits 2014 ein Gesetz in Kraft, das Arbeitgeber verpflichtet, sich um die mentale Gesundheit ihrer Mitarbeiter:innen zu kümmern: die Psychische Gefährdungsbeurteilung. Ziel ist es, Belastungsfaktoren zu identifizieren und zu reduzieren. Bereits vor der Corona-Krise stieg die Zahl der psychischen Erkrankungen kontinuierlich an. Aktuell kommen weitere bedeutende Belastungsfaktoren hinzu.

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