Integral Führen mit Herz und Gehirn!

Gesunde Führung & Selbstführung: nach den neuesten Erkenntnissen aus der Herz- und Gehirnforschung.

Gesundheitsfördernde Führung als Return on Invest!

Laut iga.Report 28 weisen die Reviews zu betrieblicher Gesundheitsförderung, zu der auch eine gesunde Führung gehört, „insgesamt auf einen positiven Return on Investment hin“, der „für die Senkung krankheitsbedingter Fehlzeiten bei 1:2,73“ liegt.

Wie das Führungsverhalten in Unternehmen ausgeprägt ist, ist entscheidend für ihren Erfolg! Leistungsfähige und zufriedene Mitarbeiter*innen müssen zusätzlich zu ihrer körperlichen Gesundheit auch über emotionale Belastbarkeit und mentale Stärke verfügen. Das Verhältnis von Mitarbeiter und Führungskräfte kann Motivation und Gesundheit schwächen oder fördern. Dagegen haben gestärkte Mitarbeiter und Führungskräfte ein größeres Potenzial, gesund und somit ausdauernd leistungsfähig zu bleiben. 

Inhalte von Beratung und Training

Wie kann sich Führung sowohl in Alltags- als auch in Stresssituationen positiv auswirken.

Im Training wird erarbeitet, welche Maßnahmen gesundheitsfördernd sind und wie Stress vermieden und abgebaut werden kann. Dabei gilt es auch immer auf das eigene Wohlergehen zu achten, denn andere gesund führen kann nur, wer sich auch gesund selbst führen kann.

Führungskompetenzen erweitern

  • Führungscharaktere, Persönlichkeitstypen und Stärken
  • Stärkenorientierte Führung: Eigene und fremde Stärken erkennen
  • Emotionale Kompetenz
  • Wheel of Leadership
  • Führungsinstrumente für mehr Motivation und Gesundheit
  • Effektive Kommunikation
  • Wertschätzung: angemessen loben und kritisieren
  • Haltung und Verhalten
  • Sensibilisierung für Unter- oder Überforderung
  • Krisen- und Konfliktmanagement
  • Achtsamkeit in der Führung
  • Rückkehrergespräche
  • Ihr individuelles Unternehmensthema

Mentale Stärke fördern | Stress reduzieren

  • Gesunde Selbstführung: Als Führungskraft vorbildlich auf das eigene Wohlergehen achten
  • Stress: Ursachen, Auswirkungen und Abbau
  • Stressoren erkennen und abbauen
  • Die Rolle von Emotionen in der Gesundheit
  • Herzgesundheit stärken und Resilienztechniken: schnell, einfach, effektiv und messbar, auf Basis aktueller Erkenntnisse aus der Herz- und Gehirnforschung, wissenschaftlich validiert, HRV-Messung in Echtzeit möglich
  • Burn-out-Prävention
  • Säulen der Widerstandskraft
  • Work-Privacy-Balance: Die Balance von Beruf, Familie, Freunde und Freizeit
  • Ihr individuelles Unternehmensthema

Stärkenorientierte Führung

Stärkenorientierte Führung heißt, den Blick immer wieder auf das zu richten, was gut läuft, auf die Stärken und Fähigkeiten der Mitarbeiter. Und genau das auch zu kommunizieren. Das fängt bei jedem selbst an. Wer sich und andere mehr kritisiert als wertschätzt, senkt Motivation und Leistung. Ein ausgewogenes Verhältnis von Anerkennung und wertschätzend formulierter Kritik ist für eine gute Arbeitsleistung wichtig.

Wenn Stärken und Talente gesehen, benannt und an den richtigen Stellen eingesetzt werden, werden Potenziale frei, die oft erstaunlich sind. Die Fehlerquote verringert sich, die Produktivität steigt!

Hierzu bedarf es einer entsprechenden Haltung und einer Erweiterung der Wahrnehmung. Es gilt ein Bewusstsein für das eigene Verhalten zu schaffen und den Kommunikationsstil weiterzuentwickeln.

Stärkenorientierte Führung achtet darauf, ob Menschen

  • über- oder unterfordert bzw. gefördert werden.
  • ein gutes oder angespanntes Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten haben.
  • Einfluss auf ihren Tätigkeitsbereich nehmen können.
  • ihre Stärken im Berufsalltag einsetzen können.
  • das Aufgabenfeld Spaß macht.
  • sie Anerkennung geben können und erhalten.

Dabei sind Führungskräfte doppelt gefordert: Sie müssen sowohl auf ihr eigenes Wohlergehen als auch auf das ihrer Mitarbeiter*innen achten.

Veränderungen beginnen in Kopf und Herz

Gehirngerechte-Fuehrung

Gehirngerechte Führung

In der Arbeitswelt von heute und morgen ist es von enormer Bedeutung, die eigenen Wahrnehmungsantennen zu erweitern, das Selbstverständnis als Führungskraft neu zu definieren und weitere Fähigkeiten zu entwickeln. Geschäftsführer, Manager, Abteilungs- und Bereichsleiter müssen sich immer mehr als Förderer ihrer Mitarbeiter verstehen und überlegen, wie und was sie zu Ihrem eigenen Erfolg als auch dem Ihrer Mitarbeiter beitragen können. Es gilt, sich selbst als Dienstleister mit großem Verantwortungsbereich zu sehen.

Das ist nicht immer leicht. Besonders weil das Führungsverständnis jahrzehntelang eher umgekehrt gelebt wurde und sich oft ein anderer Führungsstil entwickelt hat, der sich bewusst oder unbewusst verankert hat. Es bedarf großer Offenheit, sich als Führungskraft neu zu erfinden, neue Fakten und Ideen zu hören und aufzugreifen. Und auch mal gewohnte Denkmuster zu verlassen.

Das Stichwort heißt „Neuroplastizität“:  Unabhängig vom Alter kann sich das Gehirn neu programmieren. Alte Überzeugungen und hinderliche Glaubenssätze lassen sich durch neue Denkweisen, Erfahrungen und Handlungen verändern und in neue Gewohnheiten wandeln, die zu mehr Erfolg führen.

Führungkräfte können mit ihren Teams in neue Wissenspotenziale eintauchen und durch Intuition und kollektive Willensbildung, neue Möglichkeiten und Ideen entdecken und nutzen. Und Visionen zu realisieren, die früher nicht vorstellbar waren.

Wer als Führungskraft die Hauptmechanismem für Erfolg kennt und nutzt, macht sich und sein Unternehmen zukunftsfähig:

  • mit einem gesunden Selbstwertgefühl, das nicht aus dem Image und der Position gespeist wird,
  • mit dem Mut, nicht perfekt sein zu müssen und
  • eine produktive Beziehung wie Kommunikation zu Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner zu leben.
Herzgerechte-Fuehrung

Herzgerechte Führung

Produktivität ist direkt gekoppelt an Selbstbestimmung und Wertschätzung. Notwendig ist eine hohe soziale (Selbst)Kompetenz und eine große Offenheit.

Führungskräfte müssen sich teils neu erfinden und gewohnte Denkmuster verlassen. Das ist nicht immer leicht.Denn Infragestellungen und Veränderungen bedeuten für viele Menschen zunächst Stress. Hinzu kommen die täglichen Anforderungen des Arbeitsalltags, die ebenfalls oft eine Belastung darstellen.

Aber: Wissenschaftlich ist klar erwiesen, dass Widerstände, negative Emotionen und Gedanken Stresshormone im Körper produzieren, die Energie rauben, das Immunsystem hemmen, Leistungsfähigkeit einschränken und klarem Denken im Weg stehen. Eine Kultur der Wertschätzung zu kultivieren wirkt dem entgegen, hemmt nachweislich die Produktion des Stresshormons Cortisol und fördert kreatives und lösungsorientiertes Denken sowie ein respektvolles Miteinander.

Daher müssen Qualitäten, wie Wertschätzung, Mitgefühl und Respekt bewusst weiter entwickelt werden. Dies gilt sowohl in der Beziehung zu Mitarbeitern und Kollegen als auch zu sich selbst.