Integrale Führung 2018-02-06T07:59:29+00:00

Integral Führen mit Herz und Gehirn!

Führung & Selbstführung: nach den neuesten Erkenntnissen aus der Herz- und Gehirnforschung.

Schöpferisches Führen und Handeln

In der Arbeitswelt von heute und morgen ist es von enormer Bedeutung, die eigenen Wahrnehmungsantennen zu erweitern, das Selbstverständnis als Führungskraft neu zu definieren und weitere Fähigkeiten zu entwickeln. Geschäftsführer*innen, Manager*innen, Abteilungs- und Bereichsleiter*innen müssen sich immer mehr als Förderer ihrer Mitarbeiter*innen verstehen und überlegen, wie und was sie zu Ihrem eigenen Erfolg als auch dem Ihrer Mitarbeiter*innen beitragen können. Es gilt, sich selbst als Dienstleister mit großem Verantwortungsbereich zu sehen.

Das ist nicht immer leicht. Besonders weil das Führungsverständnis jahrzehntelang eher umgekehrt gelebt wurde und sich oft ein anderer Führungsstil entwickelt hat, der sich bewusst oder unbewusst verankert hat. Es bedarf großer Offenheit, sich als Führungskraft neu zu erfinden, neue Fakten und Ideen zu hören und aufzugreifen. Und auch mal gewohnte Denkmuster zu verlassen.

Sinnvolles und gehirngerechtes Führen

Menschen, die den Sinn in ihrer Arbeit erkennen, haben mehr Spaß bei der Arbeit, sind produktiver und erfolgreicher! Umso wichtiger ist es für Führungskräfte, selbst zu wissen, warum sie ihre Leistung erbringen und auch sinnvoll zu führen!

Trainingsinhalte

Im Training wird der Fokus auf das Führungsverhalten gelegt und erarbeitet, wie sich dieses sowohl in Alltags- als auch in Stresssituationen positiv auswirken kann. Die Teilnehmer*innen erarbeiten, welche Maßnahmen gesundheitsfördernd sind und wie sie eigenen Stress vermeiden und abbauen können, um Gesundheitsförderung in den Führungs- und Arbeitsalltag zu integrieren. Durch Veränderungen und Ergänzungen von Führungswerkzeugen arbeiten Führungskräfte allein oder gemeinsam mit ihren Mitarbeitern heraus, wie die Kräfte des Einzelnen individuell als auch das Team insgesamt gestärkt werden:

Gesundheitsfördernde Führung als Return on Invest!

Laut dem iga.Report 28 weisen die Reviews zu betrieblicher Gesundheitsförderung, zu der auch eine gesunde Führung gehört, „insgesamt auf einen positiven Return on Investment hin“, der „für die Senkung krankheitsbedingter Fehlzeiten bei 1:2,73“ liegt.

Wie das Führungsverhalten in Unternehmen ausgeprägt ist, ist mittel- bis langfristig entscheidend für ihren Erfolg! Leistungsfähige und zufriedene Mitarbeiter*innen müssen zusätzlich zu ihrer körperlichen Gesundheit auch über emotionale Belastbarkeit und mentale Stärke verfügen. Das wird auch durch den Chef vermittelt. Das Verhältnis von Mitarbeiter*innen und Führungskräfte kann Motivation und Gesundheit schwächen oder fördern. Dagegen haben gestärkte Mitarbeiter*innen und Führungskräfte ein größeres Potenzial, gesund und somit ausdauernd leistungsfähig zu bleiben. Ausschlaggebend ist auch, ob Menschen in ihrem Job

  • über- oder unterfordert bzw. gefördert werden.

  • ein gutes oder angespanntes Verhältnis zu Kolleg*innen und Vorgesetzte haben.

  • Einfluss auf ihren Tätigkeitsbereich nehmen können.

  • ihre Stärken im Berufsalltag einsetzen können.

  • das Aufgabenfeld Spaß macht.

  • sie Anerkennung geben können und erhalten.

Dabei sind Führungskräfte doppelt gefordert: Sie müssen sowohl auf ihr eigenes Wohlergehen als auch auf das ihrer Mitarbeiter*innen achten.

Großartig!

Stärkenorientierte Führung heißt, den Blick häufig auf das zu richten, was gut läuft, auf die Stärken und Fähigkeiten der Mitarbeiter*innen und des Teams, statt auf Fehler und Mängel. Und genau das auch zu kommunizieren! Das fängt bei jedem selbst an. Wer sich und andere mehr kritisiert als wertschätzt, senkt Motivation und Leistung. Denn wer hört schon gern häufige Kritik? Auf Dauer einer der größten Motivationskiller. Ein ausgewogenes Verhältnis von Anerkennung und wertschätzend formulierter Kritik ist für eine gute Arbeitsleistung wichtig. Wenn Stärken und Talente gesehen, benannt und an den richtigen Stellen eingesetzt werden, werden Potenziale frei, die oft erstaunlich sind.

Eine starke Führung erkennt Mitarbeiter*innen wertschätzend an und fördert ihre Fähigkeiten. Wenn diese in den Fokus rücken, wandeln sich auch die Schwächen. Die Fehlerquote verringert sich, die Produktivität steigt!

Hierzu bedarf es einer entsprechenden Haltung und einer Erweiterung der Wahrnehmung. Es gilt ein Bewusstsein für das eigene Verhalten zu schaffen und den Kommunikationsstil weiterzuentwickeln.

Veränderung beginnt im Herz.

Produktivität ist direkt gekoppelt an Selbstbestimmung und Wertschätzung. Gefordert ist eine hohe soziale (Selbst)Kompetenz und eine große Offenheit. Die Selbstwahrnehmung muss auf den Prüfstand gestellet werden. Es gilt, sich teils neu zu erfinden und gewohnte Denkmuster zu verlassen. Das ist nicht immer leicht. Tatsächlich muss das Gehirn hierzu umprogrammiert und Herzensqualitäten, wie Wertschätzung, Mitgefühl und Respekt, bewusst entwickelt werden. Dies gilt sowohl in der Beziehung zu Mitarbeitern und Kollegen als auch zu sich selbst. Eine stabile innere Balance ist die wichtigste Voraussetzung. Denn Infragestellungen und Veränderungen bedeuten für viele Menschen zunächst Stress, dem man nur allzu gern aus dem Weg geht. Hinzu kommen die täglichen Anforderungen des Arbeitsalltags, die ebenfalls oft eine Belastung darstellen. Wissenschaftlich ist klar nachgewiesen, dass Widerstände, negative Emotionen und Gedanken Stresshormone im Körper produzieren, die Energie rauben, das Immunsystem hemmen, Leistungsfähigkeit einschränken und klarem Denken im Weg stehen. Entscheidend, ob sich jemand in solch einem Dauerstress befindet, sind jedoch nicht die Rahmenbedingungen, sondern wie jemand unter diesen Rahmenbedingungen reagiert und wie hoch der Grad an Selbstregulation ist. Eine Kultur der Wertschätzung, ja sogar Dankbarkeit zu kultivieren, hemmt nachweislich die Produktion des Stresshormons Cortisol und fördert kreatives und lösungsorientiertes Denken sowie ein respektvolles Miteinander. Die Methode der Herzintelligenz® unterstützt Führungskräfte und Mitarbeiter*innen mit Überlastungen im Alltag besser umzugehen. Wissenschaftlich validiert liegt die Stärke der Methode in ihrer Einfachheit und Effektivität. Gefördert wird eine

  • positive Grundhaltung am Arbeitsplatz
  • höhere Widerstandkraft/Resilienz und Burn-out-Prävention
  • bessere Konzentration
  • bessere Entscheidungsfähigkeit
  • bessere Kooperation und besseres Verständnis im Miteinander
  • höhere gegenseitige Wertschätzung
  • Krisen- und Konfliktmanagement

Veränderung beginnt auch im Kopf.

Wir haben es selbst in der Hand, uns weiter zu entwickeln, zu wachsen und so auch erfolgreicher im Job zu sein. Das Stichwort heißt „Neuroplastizität“:  Egal wie alt wir sind, unser Gehirn ist nie fertig entwickelt. Alte Überzeugungen und hinderliche Glaubenssätze können durch neue Denkweisen, Erfahrungen und Handlungen verändert und in neue Gewohnheiten gewandelt werden, die zu mehr Erfolg führen. Tatsächlich können Führungkräfte mit ihren Teams gemeinsam in neue Wissenspotenziale eintauchen und durch Intuition und kollektive Willensbildung, neue Möglichkeiten und Ideen entdecken und nutzen. Und Visionen zu realisieren, die früher vielleicht nicht vorstellbar waren.

Wer als Führungskraft die Hauptmechanismem für Erfolg kennt und nutzt, macht sich und sein Unternehmen zukunftsfähig: ein gesundes Selbstwertgefühl, das nicht aus dem Image und der Position gespeist wird, den Mut, nicht perfekt zu sein sowie eine hohe Qualität in der Beziehung und in der Kommunikation zu Mitarbeiter*innen, Kund*innen und Geschäftspartner*innen zu leben.

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