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Atmen Sie: Für mehr Gelassenheit und Lebensenergie!

2019-07-08T20:33:36+00:00By |

Wir überleben 7 Tage ohne Nahrung, 3 Tage ohne Flüssigkeit, jedoch nur 3 Minuten ohne Sauerstoff! – Ist es daher nicht erstaunlich, wie wenig Aufmerksamkeit wir in unserem Alltag der Bedeutung unseres Atmens widmen.

Wir machen uns kaum Gedanken über die wichtigste Quelle unserer Lebensenergie. Atmen lassen wir automatisch und unwillkürlich geschehen – so wie die meisten Vorgänge in unserem Körper, beispielsweise unserem Herzschlag oder unsere Verdauung.

Aber: Unsere Atmung ist eine Ausnahme. Wir vergessen oft, dass wir sie steuern können. Unsere Atmung wirkt sich direkt auf unsere Herzfrequenz und auf unser Denken aus. Wir können durch langsames Atmen unseren Herzschlag drosseln bzw. durch schnelles Atmen beschleunigen.

Anspannung und Stress sind meist mit „Herzklopfen“ bzw. „Herzrasen“ und schnellen, flachen Atemzügen verbunden. Tatsächlich ist es unmöglich, einerseits ruhig und entspannt zu atmen und andererseits aufgeregt zu sein. Auch klares Denken funktioniert nicht, wenn wir schnell und flach atmen. Denn unser Gehirn braucht ebenfalls Sauerstoff. 

Zudem hängt unsere Atmung hängt direkt mit unserem Autonomen Nervensystem zusammen, das Entspannung oder Anspannung steuert. Diese Zusammenhänge können wir nutzen, um unseren Organismus durch gezieltes ruhiges Atmen in einen entspannteren Zustand zu versetzen.

In unserem täglichen Leben gebrauchen wir Redewendungen, wie „atemlos sein“ oder „es stockt mir der Atem“, wenn wir eine Gefahr wahrnehmen oder geschockt sind. Sollen wir uns beruhigen, sagen Freunde oft „Schnauf‘ erst mal durch.“. Sind wir pausenlos beschäftigt, „halten wir uns in Atem“. Halten wir den Atem an, warten wir gebannt auf etwas. „Atem schöpfen“ bedeutet „sich auszuruhen“, und wenn uns „der Atem geraubt“ wird, sind wir sprachlos oder gar überwältigt. Bewusst sind wir uns unserer Art zu atmen selten, geschweige denn, dass wir ihn dazu nutzen, uns selbst zu regulieren.

Etwa zwei Drittel der Menschen atmen unökonomisch. Sie ziehen beim Einatmen den Bauch ein und die Schultern hoch, beim Ausatmen drücken Sie den Bauch heraus. Sie atmen zu flach in den oberen Brustraum hinein und haben eine zu hohe Atemfrequenz. Ökonomisch zu atmen bedeutet, langsam und tief in den Bauch hinein zu atmen, und langsam und vollständig auszuatmen. Dabei sollte möglichst immer durch die Nase eingeatmet werden.

Hinzu kommt, dass die meisten Menschen in Aufregungs- und Stresssituationen nicht ausreichend ausatmen, bevor sie wieder einatmen, so dass CO2 und eventuelle Giftstoffe nicht ausreichend abgeatmet werden, sich in der Lunge stauen und ins Blut abgedrängt werden. Wer also tagsüber in Anspannung arbeitet, dadurch zu flach und nicht vollständig ausatmet, erleidet schnell eine CO2– Überversorgung und eine O2-Unterversorgung des Körpers, die sich in Kopfweh, Kreislaufproblemen, Konzentrationsschwächen und Ähnlichem äußern kann.

“Wenn der Atem wandert, dann ist der Geist unruhig. Aber wenn der Atem still ist, ist es auch der Geist.”

Praxistipp: Achten Sie darauf, wie Sie atmen.

Unser Atem trägt unsere Lebensenergie. Wie Sie atmen, beeinflusst Ihre Lebendigkeit, Ihre Lebensfreude und auch Ihre Gesundheit. Wie keine andere Körperfunktion ist unser Atem mit allen physischen und psychischen Vorgängen verbunden. Er spiegelt jede Handlung, jedes Gefühl, jeden Zustand und Körpervorgang. Achten Sie daher einfach mal darauf, wie Sie in verschiedenen Situationen atmen. Nehmen Sie entweder einfach nur wahr. D. h. probieren Sie aus, wie Sie sich fühlen, wenn Sie nichts verändern. Oder testen Sie, was passiert, wenn Sie tiefer und bewusster atmen. Wie geht es Ihnen dann?

Versuchen Sie doch auch mal, ganz bewusst in Situationen, in denen Sie ärgerlich, gestresst oder genervt sind, tief und langsam zu atmen. Was ändert sich für Sie?

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Emotionale Intelligenz: Ihr Körper zeigt Ihnen den Weg!

2019-06-24T13:21:55+00:00By |

Emotionale-Intelligenz-Körper

Spätestens seit der Industrialisierung betrachten wir Menschen uns gern als perfekte Denkmaschinen. Gefühle oder Emotionen werden meist als lästiges Überbleibsel aus der Steinzeit angesehen und nur in bestimmten Situationen oder im Entertainment geduldet. Denn was wäre beispielsweise ein Fußballspiel oder ein Film ohne Emotionen? 

Warum glauben wir mittlerweile, der Verstand zähle mehr als Emotionen? Wahrscheinlich weil wir Menschen gern alles unter Kontrolle haben. Emotionen aber sind nicht immer berechenbar und werden zudem oft unbewusst verarbeitet. Denn damit wir mit unseren Ressourcen ökonomisch umgehen, wird die Fülle an Wahrnehmungen, die sekündlich unser Gehirn erreicht, nicht komplett bewusst verarbeitet. 

Aber: Emotionen sichern unser Überleben!

Und: Emotionen machen das Leben erst lebenswert!

Damit wir überleben richtete es die Natur so ein, dass wir mit Hilfe unserer Emotionen außerordentlich schnell reagieren können. In Bruchteilen von Sekunden nehmen unser Gehirn und unser Herz Informationen wahr, verarbeiten diese und lösen Aktionen aus. Und das schneller als wir denken können. Wenn Sie kleine Kinder haben, kennen Sie das sicher auch: Sie reagieren in Sekundenschnelle und ohne nachzudenken, wenn Ihr Kind auf die heiße Herdplatte fassen, plötzlich auf die Straße rennen oder etwas in die Steckdose stecken will. Oder Sie werfen eine Papierkugel in einen Mülleimer. Berechnen Sie dann erst die Flugbahn? Warum treffen Sie (meist) trotzdem? Oder spielen Sie ein Instrument? Wenn Sie es beherrschen, denken Sie dann darüber nach, wie Sie Ihre Finger bewegen müssen? Auch sportliche Höchstleistungen gelingen in der Regel nur, wenn sich ein entsprechender emotionaler Zustand einstellt. Profiläufer sprinten beispielsweise Millisekunden nach dem Startschuss los. Bewusst ist der Knall aber erst hörbar, wenn sie schon unterwegs sind.

Die Neurowissenschaft weiß heute, dass Sensoren im Gehirn ständig nach emotionalen Botschaften aus der Umwelt spähen. Sie sind auch dafür verantwortlich, dass wir den Gefühlswert eines Wortes bereits 200 Millisekunden nachdem es gefallen ist, erfassen – lange bevor wir dessen Bedeutung verstandesmäßig begreifen oder über dessen Sinn nachdenken können. Auch in der Kommunikation spielen Emotionen also eine wesentliche Rolle.

Das Problem: Wir alle streben nach angenehmen Emotionen, wollen aber schlechte so schnell wie möglich loswerden. Oft versuchen wir uns durch Ablenkungen in bessere Stimmungen zu bringen: wir konsumieren, gehen einkaufen, schauen fern, essen, trinken, treffen uns mit Freunden, treiben Sport … Verdrängen wir jedoch zu viel und verarbeiten unsere Emotionen nicht, schaden wir uns selbst.

Emotionen sind Botschaften

António Damásio, US-Neurowissenschaftler von der University of Iowa, unterscheidet Gefühle und Emotionen. Bereits während der Schwangerschaft und folglich auch von Geburt an bewerten wir alle Erlebnisse als positiv oder negativ. Wir speichern diese in unseren Zellen und im Gehirn ab. So legen wir im Laufe unseres Lebens ein sogenanntes Erfahrungsgedächtnis an, eine Landkarte dessen, was wir anstreben und was wir vermeiden wollen. Das bedeutet, Emotionen sind „somatische Marker“. Also körperliche Zustände, die wiederum chemische Prozesse im Körper auslösen, wie die Produktion von Stress- oder Glückshormonen.

Gefühle hingegen sind das bewusste Wahrnehmen dieser emotionalen Körperzustände. So lernen wir bestimmte Körperreaktionen mit Gefühlen zu verbinden. Beispielsweise wenn wir in einer Situation am liebsten reflexartig die Flucht ergreifen wollen, ist das das eine körperliche Reaktion. Nehmen wir diese Emotion bewusst wahr und gehen wir bewusst damit um, können wir das dazugehörige Gefühl benennen: beispielsweise Angst. Wenn wir jetzt noch diesen bewussten Umgang so gestalten, dass wir unsere Gesundheit und Lebenszufriedenheit steigern, verfügen wir über einen hohen Grad an emotionaler Intelligenz.

Jede Emotion und jedes Gefühl birgt somit eine Botschaft. Klar, bei Freude wissen wir, dass es ein Zeichen dafür ist, dass uns etwas gefällt. Aber auch Trauer, Ärger, Frust, Stress oder Neid sind Botschafter. Sie zeigen uns, dass ein dahinter liegendes Bedürfnis nicht erfüllt ist. Und wenn wir ihre Nachricht verstehen, ist das enorm hilfreich für uns. Denn es hängt eng mit unserer körperlichen und psychischen Gesundheit zusammen.

Jede Emotion geht also immer mit einer körperlichen Reaktion einher. Dieses Zusammenspiel zwischen unseren Gedanken, Emotionen und unserem Körper ist so faszinierend wie manchmal unergründlich. Leider glauben wir oft, dem ausgeliefert zu sein. Wenn wir uns gruseln, stehen uns die Haare zu Berge. Wenn wir aufgeregt sind, haben wir weiche Knie. Wenn wir unter Druck stehen, verspannen sich Schulter- und Nackenmuskeln. Wenn wir nervös sind, wird uns flau im Magen. Wenn wir im Stress sind, steigt der Blutdruck. Aber auch, wenn wir erleichtert sind, eine Aufgabe erfolgreich gemeistert zu haben, reagiert unser Körper. Unsere Muskeln entspannen sich. Wenn wir gelassen sind, beruhigt sich unser Herzschlag und unsere Gedanken werden klarer.

Die Kunst ist, sich selbst so zu regulieren, dass wir diese Zusammenhänge zu unserem Wohle beeinflussen können. Und hier spielt das Herz eine wesentliche Rolle. Die Herzkohärenzforschung beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen!

Wenn wir unsere Fähigkeit der emotionalen Intelligenz entwickeln, können wir diese Effekte selbst steuern und erlangen Freiheit. Wir lernen uns von Ärger, Wut, Selbstzweifel, Schuld und Groll zu befreien.

Praxistipp: So erforschen Sie Ihre Emotionen und Gefühle

Nehmen Sie sich täglich eine Auszeit

Halten Sie mindestens ein Mal am Tag für ein paar Minuten inne! Machen Sie gar nichts. Setzen Sie sich auf eine Parkbank oder wenn Sie sich im Zug oder Flugzeug befinden, lassen Sie Handy, Tablet oder Buch für einige Zeit in Ihrer Tasche und konzentrieren Sie sich auf sich. Nehmen Sie wahr, was im Moment in Ihnen passiert. Gefühle, Gedanken, körperliche Reaktionen. Nehmen Sie erst mal nur wahr. Versuchen Sie, nicht zu bewerten und bei unangenehmen Wahrnehmungen sofort aufzuhören, sondern noch einige Sekunden oder gar Minuten länger durchzuhalten und wertfrei zu beobachten.

Bodyscan - Ihr Körper ist Ihr Partner!

Nehmen Sie sich nach dem Aufwachen oder vor dem Einschlafen oder auch zwischendurch ein paar Minuten Zeit, um Kontakt zu Ihren Körper aufzunehmen. Bestenfalls legen Sie sich hin. Die Übung können Sie aber auch im Stehen oder Sitzen durchführen. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Zehen des linken oder rechten Fußes. Beginnen Sie dort und scannen Sie dann in Gedanken Ihren Körper Stück für Stück ab. Gehen Sie von Körperteil zu Körperteil. Beobachten Sie nur. Es geht nicht darum, etwas zu verändern oder zu erreichen. Akzeptieren Sie, was Sie gerade wahrnehmen und werten Sie nicht. Wenn Sie zwischendurch mit Ihren Gedanken abschweifen, konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem und gehen dann wieder zu dem Körperteil zurück, bei dem Sie zuletzt waren.

Die Wirkungen des Bodyscans:
o Sie werden sensibler für die Signale Ihres Körpers.
o Sie schärfen Ihr Bewusstsein für Ihre Bedürfnisse.
o Der Fokus auf Ihren Körper lässt Sie im Augenblick verweilen. 
o Sie verbessern die Beziehung zwischen Gehirn, Geist, Körper und Verhalten.
o Sie entspannen sich.
o Sie trainieren Ihre Sinne.

Körperwahrnehmungen vertrauen

Der Körper ist ein feines Instrument. Wenn etwas nicht stimmig ist, meldet er sich in irgendeiner Form. Versuchen Sie auch kleinste Impulse wahrzunehmen und spüren Sie hinein.

Offenheit und Mut

Wenn Sie eine Emotion oder ein Gefühl wahrnehmen, seien Sie mutig es anzusehen, auch, wenn es Ihnen nicht gefällt. Es ist ja eh da. Ob Sie es zulassen oder nicht – Ihr Unterbewusstsein weiß letztlich alles. Versuchen Sie die Botschaft herauszufinden: Welches Bedürfnis steckt dahinter? Eins, das gerade erfüllt ist oder eben nicht.

Übrigens: Ein Bedürfnis ist grundsätzlich nichts Negatives. Wenn Sie ärgerlich sind und würden sich gern an jemanden rächen, ist das kein Bedürfnis. Auch, wenn man umgangssprachlich gern sagt, dass man das Bedürfnis nach Rache habe. Es ist ein Gefühl, das zeigen kann, dass beispielsweise das Bedürfnis nach Gerechtigkeit, nach Anerkennung oder nach Respekt nicht erfüllt wurde.

Neun Eigenschaften von emotional intelligenten Menschen

In der US-Ausgabe der „Huffington Post“ hat die Autorin Brianna Wiest eine Liste zusammengestellt, was emotional intelligente Menschen nicht machen. Etwas umformuliert und gekürzt, finden Sie diese Liste nachfolgend. Aber bitte denken Sie daran: Emotional intelligent zu sein, bedeutet nicht, jeden dieser Punkte zu 100 % zu erfüllen. Wir alle können das mal besser und mal schlechter.

  1. Emotional intelligente Menschen können ihre Gefühlswelt von der Realität unterscheiden. Sie ziehen aus ihrem emotionalen Wünschen oder Bedürfnissen keine Rückschlüsse auf den Ausgang einer Situation. Sie wissen, dass ihre Emotionen eine Reaktion auf die Situation ist, und dass Ihr Wunsch nach dessen Ausgang ihren persönlichen Bedürfnissen entspricht, also kein exakter Gradmesser ist. Dadurch können sie objektiver urteilen.
  1. Emotional intelligente Menschen verstehen, dass Emotionen aus ihrem eigenen Inneren kommen und nicht von außen, durch andere Menschen oder Rahmenbedingungen, „aufgezwungen“ werden. Sie übernehmen Verantwortung für sich selbst und wissen, dass sie ihre Gefühle selbst steuern können. Das bewahrt vor Resignation und „zorniger Passivität“.
  1. Emotional intelligente Menschen wissen, dass Erinnerungen an vergangene Erfahrungen emotional getrübt und unzuverlässig sind. Dass diese Erfahrungen positive und negative Seiten haben, und dass sie entscheiden, was sie aus diesen Erfahrungen machen.
  1. Emotional intelligente Menschen sehen Angst als Zeichen dafür, dass alte Gewohnheiten und emotionale Verletzungen positive Veränderungen blockieren.
  1. Emotional intelligente Menschen wissen, dass Glück kein Dauerzustand ist, dem man ständig hinterherjagen muss. Sondern, dass Zeit und die Auseinandersetzung im Hier und Jetzt wichtig sind, um, Emotionen zu verarbeiten. Sie akzeptieren ihre Emotionen ohne sich selbst zu verurteilen. Dies führt zu mehr innerer Zufriedenheit.
  1. Emotional intelligente Menschen können zwischen Vorstellung, Denkweisen und Meinungen der gesellschaftlichen Allgemeinheit und ihren eigenen unterscheiden und machen sich diejenigen zu eigen, die für sie von Nutzen sind.
  1. Emotional intelligente Menschen nehmen ihre Gefühle wahr und steuern sie. Selbstbeherrschung bedeutet nicht, Gefühle zu verdrängen, sondern zu wissen, wann der richtige Zeitpunkt und welches das richtige Umfeld ist, um diese zu zeigen.
  1. Emotional intelligente Menschen sind sich bewusst, dass unangenehme Gefühle vorbei gehen und wie man mit ihnen umgeht, um gewinnbringend eine Situation zu meistern.
  1. Emotional intelligente Menschen entscheiden sehr genau, mit wem sie enge Beziehungen unterhalten. Anderen gegenüber freundlich zu sein, bedeutet nicht auch vertrauensvoll zu sein. Emotional intelligente Menschen teilen Gefühle nur mit den „richtigen“ Personen.
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Wie intuitiv sind Sie? – Erfolgsfaktor Intuition

2019-06-19T06:02:50+00:00By |

Entscheidung-Intuition

Auf einer Skala von 0 bis 10: Wie intuitiv sind Sie? 0 bedeutet, dass Sie glauben, gar keine Intuition zu haben und sich nur auf „reine Fakten“ verlassen und 10, dass Sie meist aus Ihrem Bauchgefühl heraus leben und damit auch sehr zufrieden sind.

Haben Sie eine Zahl gewählt? War das intuitiv und spontan? Oder haben Sie überlegt, sind in sich gegangen, haben an bestimmte Situationen gedacht?

Und besonders spannend ist natürlich:
• Wann und in welchen Situationen nehmen Sie Ihre Intuition wahr?
• Wie nehmen Sie Ihre Intuition wahr? Haben Sie dazu ein körperliches Gefühl?
• Wann lassen Sie sich von Ihrer Intuition führen und wann nicht?
• Wann führen Sie andere intuitiv?

Täglich stehen wir vor vielfältigen Herausforderungen und kleinen wie großen Entscheidungen. Wie jeder einzelne damit umgeht, ist von Charakter zu Charakter unterschiedlich. Damit wir nicht jedes Mal Zeit und Energie in jede Entscheidung stecken müssen, haben sich Gewohnheiten etabliert. Beispielsweise, wenn wir beim Mittagessen immer das gleiche wählen oder gern dieselben Kriterien priorisieren, wie „Kostenbewusstsein hat Vorrang“. Haben wir solche Regeln für uns aufgestellt, handeln wir oft automatisch. Sind wir dann mit einer neuen Situation konfrontiert, gehen wir gern rational an die Dinge heran.  Informieren uns grundlegend, analysieren, wägen verschiedene Interessen ab, machen eine Vor- und Nachteilliste.

Oder aber wir entscheiden ab einem bestimmten Zeitpunkt intuitiv. Das kann schon sehr früh sein, ohne sich überhaupt mit Fakten oder Interessen anderer auseinanderzusetzen oder erst nachdem wir das Thema analysiert haben, aber die Lösung sich irgendwie noch nicht gut anfühlt. Manche nehmen dieses Gefühl wahr und entscheiden sich dann bewusst gegen die „vernünftigen Argumente“, andere verdrängen das Gefühl. Gerade aber dieses, manchmal recht vage Gefühl ist oft mit unserer Intuition verbunden. Nur trauen wir uns nicht immer, unserer inneren Stimme nachzugeben. Denn das bedeutet die Kontrolle aufzugeben. Und damit hat unser Verstand große Schwierigkeiten.

Hinzu kommt, dass wir bei unseren Mitmenschen gern auf Unverständnis stoßen, wenn wir unser Vorgehen nicht begründen können, sondern einfach damit argumentieren, dass wir „nur“ ein bestimmtes Gefühl haben. Fragt man jedoch erfolgreiche Unternehmer, so erhält man sehr oft die Antwort, dass die wichtigsten Entscheidungen immer aus „dem Bauch heraus“ getroffen wurden. 

Dazu Intuitionsforscher Professor Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung:

“Die Überbewertung von analytischen Fakten, das heißt, von Entscheidungen, die alleine auf nachvollziehbaren Gründen beruhen, führt dazu, dass viele Menschen sich immer mehr in einem Käfig von Angst und Befürchtung befinden. Intuition kann man nicht begründen. Das führt dazu, dass wir versuchen, Entscheidungen von außen absichern zu lassen, etwa durch Beratungsfirmen oder durch komplizierte Computerprogramme. Die Auswirkung dieser defensiven Haltung gegenüber der Intuition spürt die gesamte Gesellschaft: Riesige Kosten, viele Fehlentscheidungen und Aufschub der Probleme sind die Folgen.”

Die Konsequenz:

Wir müssen wieder lernen, unserer inneren Stimme, unserem Instinkt, unserem Bauchgefühl, unserer Ahnung, unserer Eingebung, unseren Gedankenblitzen, unseren richtigen Riechern, unserem 6. Sinn oder wie Sie Ihre intuitive Begabung nennen, zu vertrauen.

Intuition ist eine wichtige Basis für Kreativität, Visionen und Erfindungen. Mit Hilfe der Intuition können wir uns in der wachsenden Komplexität besser zurecht finden, uns zentrieren, Handlungsspielräume entdecken und Entscheidungen schneller und besser treffen. Aber Vorsicht: Die Kunst ist, Intuition als solche wahrzunehmen und von Wunschdenken, Bedürfnissen, Voreingenommenheit und Fantasien zu trennen. Denn wenn es tatsächlich keine echte Intuition ist, ist die Gefahr von Fehlentscheidungen gegeben.

Führen und Intuition

Intuition ist die Grundlage für Empathie und effektive Kommunikation. Wenn Sie je nach Situation und Mitarbeiter unterschiedlich entscheiden, wie Sie handeln, kommunizieren oder mit ihnen umgehen, wird wahrscheinlich sehr viel davon intuitiv gesteuert sein. Denn zu erspüren, was im jeweiligen Kontext gerade richtig ist, um gewinnbringend zu führen, ist eine sehr wertvolle Fähigkeit!

Begegnungen zwischen Menschen finden auf der Gefühlsebene statt, wo auch die Intuition eine große Rolle spielt. Sie können mit Ihrem Verstand erklären, was Sie beim anderen wahrnehmen oder warum eine Beziehung gut oder schlecht funktioniert. Aber Wahrnehmung und Beziehungsgestaltung finden erst in zweiter Linie auf der intellektuellen Ebene statt.

Die Herausforderung

Unser Verhalten ist stark von unbewussten und subjektiven Wahrnehmungen, erlernten Mustern und Gewohnheiten geprägt. Je weniger wir selbstreflektiert sind, desto schwieriger kann es sein, sich auf der intuitiven Ebene zu bewegen. Bei Führungskräften kann sich dies zeigen, indem sie bei ihren Mitarbeitern genau das Gegenheil von dem erreichen, was sie eigentlich wollen. Unzufriedenheit, mangelnde Leistungsfähigkeit und sogar Krankheiten können die Folgen sein.

Praxistipp: So trainieren Sie Ihre Intuition!

Momente der Stille einplanen und äußere Reize reduzieren

Ziehen Sie sich täglich einfach mal ein paar Minuten zurück, ohne Medien und Störungen, und machen Sie gar nichts. Auch, wenn das manchmal gar nicht so einfach auszuhalten ist, ist es notwendig, wenn wir unsere inneren Stimmen wahrnehmen und unterscheiden wollen. Nehmen Sie einfach wahr, was in Ihnen passiert: Gibt es körperliche Reaktionen? Gedanken? Gefühle? Meist kommen ja die besten Ideen, wenn man sich eine Auszeit gönnt und gar nicht an ein Problem oder eine Entscheidung denkt: beim Spazierengehen, unter der Dusche, im Schlaf bzw. beim Aufwachen …

Intuitive Wahrnehmung über Empathie üben

Lassen Sie sich für kurze Zeit mal auf andere Menschen ein, beobachten Sie sie und versuchen Sie wahrzunehmen, wie diese sich gerade fühlen oder welche Eigenschaften sie haben. Das können fremde Menschen an Bahnhöfen oder in Flugzeugen sein oder bekannte.

Körperwahrnehmungen vertrauen

Der Körper ist ein feines Instrument. Wenn etwas nicht stimmig ist, meldet er sich in irgendeiner Form. Versuchen Sie auch kleinste Impulse wahrzunehmen und spüren Sie hinein.

Verstand und Intuition

Natürlich können Sie diese beiden Fähigkeiten kombinieren. Beleuchten Sie Situationen, erarbeiten Sie Strategien, analysieren Sie Für und Wider – und dann spüren Sie noch mal hinein, ob dieser Weg stimmig ist. Haben Sie den Mut, auch die kleinen Widersprüche wahrzunehmen und gegebenenfalls Ihren Plan noch mal anzupassen oder eventuell sogar ganz über den Haufen zu werfen.

Spielen Sie im Alltag

Wenn Sie unterwegs sind, können Sie spielerisch üben: Stehen Sie an einem Bahnhof, fragen Sie sich, welche Person wohl als erstes aus dem Bus oder dem Zug aussteigen wird. Funktioniert auch gut, wenn Sie mit anderen Menschen vor einem Lift warten. Welche Person wird wohl als erste den Fahrstuhl betreten? Versuchen Sie Prognosen für Situationen zu treffen. Und prüfen Sie, wie Ihre Prognosen in Ihnen entstehen. Mit der Zeit werden Sie lernen, die inneren Stimmen zu unterscheiden. Besonders gut eignet sich auch Ihre Freizeit dafür, wenn Sie entspannter sind. Unter Stress ist es sehr schwierig, intuitiv zu sein.

Selbstreflexion

Reflektieren Sie am Ende des Tages: Welche Entscheidungen haben Sie heute weitgehend intuitiv getroffen? Wahrscheinlich sind das mehr, als Sie vermutet hätten. Welche davon empfanden Sie als gut, welche weniger. Welche waren richtig oder falsch? Versuchen Sie nachzuvollziehen, welches Gefühl Sie hatten, als Sie sich von Ihrer Intuition leiten ließen. Gab es eine körperliche Reaktion - wie ein Prickeln als Aufforderung oder eine Verspannung bzw. Verkrampfung als Warnung?

Was ist eigentlich Intuition?

Intuition ist eine unbewusste Form der Informationsverarbeitung. Intuition ist der schnelle Weg zu einer Antwort. Intuition hat mit dem Herzen und Gehirn zu tun. Intuitives Wissen setzt sich aus verschiedenen Bereichen zusammen:

Implizites Wissen: Das sind Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens gesammelt haben und meist im Unterbewusstsein gespeichert sind, vor allem, wenn wir uns auch gar nicht mehr an sie erinnern.

Sekündlich strömen rund 1.000.000.000 Bit an Informationen auf uns ein. Davon lassen wir aber nur rund 11.000.000 Bit in unser Gehirn. Und davon wiederum nehmen wir nur circa 20 – 60 Bit bewusst wahr.

Tatsächlich sind bestimmte Hirnregionen bereits aktiv und steuern uns, wenn wir noch gar nicht bewusst nachdenken. John-Dylan Haynes vom Bernstein Centre for Computational Neuroscience in Berlin hat herausgefunden, dass bestimmte Hirnregionen schon im Scanner aufleuchten, wenn man noch gar nicht gezielt über bestimmte Themen nachdenkt. So haben Testpersonen beispielsweise nicht einmal bemerkt, dass während einer Computeraufgabe im Hintergrund Fotos von verschiedenen Automodellen gezeigt wurden, die ihr Bewusstsein gar nicht erreichten. Trotzdem zeigten die entsprechenden Gehirnareale Aktivität.

Energetische Sensitivität: Das ist beispielsweise eine Atmosphäre, die wir spüren, wenn wir einen Raum betreten, in dem sich schon andere Menschen befinden. Oder wenn wir in ein Unternehmen kommen und gleich ein bestimmtes Gefühl dafür haben, welches Betriebsklima herrscht. Oder wenn wir bemerken, dass uns jemand anstarrt, obwohl wir mit dem Rücken zu demjenigen stehen.

Nicht-lokales Bewusstsein: Jetzt könnte es für Sie eventuell zu spirituell werden. Aber es gibt wissenschaftliche Forschungen, dass sich Informationen über ein bestimmtes Feld ausbreiten und wir in der Lage sind, diese Informationen aufzunehmen. Beispielsweise spüren Mütter, deren Söhne im Krieg sind, wenn ihnen etwas zugestoßen ist. Zwar weiß noch niemand so ganz genau, wie das funktioniert, aber es funktioniert. Der Biologe Rupert Sheldrake spricht von einem „morphischen Feld“, der Psychologe C. G. Jung nannte es „kollektives Unterbewusstsein“, Quantenphysiker sprechen vom Quantenfeld und in der indischen Theosophie findet man die Akasha-Chronik.

Gerade bei den letzten beiden Punkten spielt das Herz wohl eine wesentliche Rolle. So wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt, dass das Herz bereits auf Bilder reagiert, die für das Auge erst einige Sekunden später sichtbar waren.

Auch, wenn eine absolut wissenschaftliche Erklärung noch nicht gefunden wurde, weiß man heute, dass unser Herz noch über andere Kommunikationsmöglichkeiten verfügt als wir bisher annahmen. Es ist also von Vorteil, wenn wir versuchen mehr in Kontakt mit unserem Herzen und unsere Intuition zu kommen!

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Danke! – Eine Hymne auf das Leben!

2019-06-04T16:43:56+00:00By |

„Gefällt Dir etwas nicht, dann ändere es. Kannst Du es nicht ändern, ändere Deine Einstellung. Jammere nicht.“
Maya Angelou
US-Schriftstellerin, Professorin und Bürgerrechtlerin
Dankbarkeit-Gesundheit-Glueck

So wahr – und doch so schwer … Wie oft läuft im Alltag nicht alles glatt, fühlen wir uns hilflos, ungerecht behandelt, missverstanden, als Opfer der Umstände, haben einfach den falschen Chef, schwierige Mitarbeiter, verkehrte Kollegen … Dabei vergessen wir immer wieder, wie wertvoll das Leben ist, und dass wir unsere Gedanken und unsere Emotionen selbst bestimmen!

Wenn wir jammern – und insbesondere, wenn wir bereits chronisch jammern und schon gar nicht mehr anders können – lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf die negativen Aspekte unseres Lebens. Das raubt Energie und produziert Stresshormone. Forschungen haben sogar herausgefunden, dass ständiges Beschweren und Klagen den Hippocampus in unserem Gehirn schrumpfen lässt. 

Und der ist beispielsweise entscheidend für Problemlösung und intelligentes Denken. Klar, dass jemand, der ständig klagt, irgendwann auch keine Lösungen mehr sieht. 

Die gute Nachricht:

Sie können jederzeit einen anderen Weg einschlagen. Sie müssen sich nur entscheiden. – Ist das nicht faszinierend?! Wenn Sie sich also selbst was Gutes tun wollen, befreien Sie sich von negativen Gedankenmustern und stärken Sie aktiv Ihr Wohlbefinden und Ihre Gesundheit: Kultivieren Sie eine Haltung der Dankbarkeit!

Dankbarkeit ist eine Ode an das Leben! Es ist der Schlüssel zum Glück, für ein zufriedenes Leben und erfüllte Beziehungen – ob privat oder beruflich.

Wer nicht von Geburt an die Fähigkeit zur Dankbarkeit mitbringt, muss es tatsächlich trainieren. Das erfordert Konzentration. Mal mehr, mal weniger … Tatsächlich kann es manchmal ganz schön anstrengend sein. Aber es lohnt sich immer! Was also tun? - Jedes Mal, wenn Sie sich eigentlich beschweren oder ärgern wollen, verlagern Sie stattdessen Ihre Aufmerksamkeit auf etwas, für das Sie dankbar sind. Es reduziert das Stresshormon Cortisol nachweislich um bis zu 23 %. Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die täglich an sich gearbeitet haben, um eine Haltung der Dankbarkeit zu kultivieren, eine deutlich bessere Stimmung und mehr Energie haben. Das Stichwort heißt Neuroplastizität. Gedanken-, Gefühle- und Glaubensmuster haben über die Jahre hinweg neuronale Netze im Gehirn geschaffen, die automatisch auf bestimmte Reize reagieren.

Da unser Gehirn immer bemüht ist, effizient zu arbeiten und Energie zu sparen, feuern unsere Synapsen oft schneller als wir denken können. Dabei werden jedes Mal Hormone ausgeschüttet. Beispielsweise Stress- oder Glückshormone. Diese Vernetzungen machen es oft auch so schwer Routinen zu durchbrechen. Vor allem, wenn es um Eigenschaften geht, die wir eigentlich los werden wollen …

Aber: Wir können uns umprogrammieren! Wenn wir konsequent daran arbeiten, bauen sich neue neuronale Verschaltungen auf und mit der Zeit wird so eine positive Einstellung zum Lebensstil. Das fördert Ihre Gesundheit und hilft bei Problemen und Herausforderungen einen klareren Kopf zu bewahren und lösungsorientierter zu denken und zu handeln.

Fangen Sie gleich an: Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit jetzt auf Dinge, für die Sie dankbar sind und fördern Sie Ihre Gesundheit und Ihre Lebensqualität!

Praxistipp: So können Sie eine Haltung der Dankbarkeit kultivieren.

Halten Sie für einen Moment inne: Wofür sind Sie gerade dankbar? Kommt Ihnen gleich jede Menge in den Sinn? – Super!

Oder fällt Ihnen momentan nichts ein? Läuft gerade nicht so? Macht nichts! Tun Sie sich trotzdem was Gutes! Wenn Sie sich konzentrieren, finden Sie bestimmt drei Dinge, für die Sie dankbar sind. Vielleicht sind es kleine Sachen, vielleicht größere. Beispielsweise, dass Sie ein Dach über den Kopf haben. Beispielsweise, dass Sie ein Dach über den Kopf haben? Dass Ihnen jemand einen Gefallen getan hat? Dass Sie morgens Ihren Lieblingskaffee oder -tee genossen haben? Die Blume am Wegesrand? Für Ihre Familie? Ihren Job?

Denken Sie bei den genannten Dingen eventuell gleich wieder „Ja, aber …“. – Dann stoppen Sie sich selbst! Konzentrieren Sie sich ausschließlich auf die guten Sachen. Auch, wenn es nur ein paar Sekunden sind. Jede Sekunde verändert Ihr Mindset!

Stellen Sie sich vor, wie Sie sich fühlen würden, wenn Sie bestimmte Dinge in Ihrem Leben nicht mehr hätten: Wohnung, Haus, Auto, Freunde, Familie, Arbeit, körperliches Können, persönliche Fähigkeiten, Lieblingsessen, Hobbies … Was würden Sie wirklich vermissen? Für was sind Sie entsprechend dankbar?

Legen Sie sich ein Dankbarkeitstagebuch an: Worüber haben Sie sich heute gefreut? Was war heute schön? Hat Sie jemand angelächelt? Haben Sie jemanden angelächelt? Gab es was Gutes zu essen?

Dankbarkeit fördert Optimismus und Vitalität

In einer Studie [1] wurden Testpersonen in drei Gruppen eingeteilt.  Eine Gruppe sollte zehn Wochen lang in einem Tagebuch notieren, wofür sie dankbar sind, die zweite, was schlecht gelaufen war, und eine dritte Gruppe neutral reflektieren. Die Teilnehmer, die das Dankbarkeitstagebuch geführt hatten, fühlten sich vitaler und empfanden mehr Lebensfreude. Sogar körperliche Symptome wie Bauch- oder Kopfschmerzen, Schwindel oder Muskelverspannungen hatten sich reduziert. Zudem schliefen sie besser.

Dankbarkeit stärkt das Herz

Auch die Schulmedizin hat dieses wunderbare Mittel entdeckt: Dankbarkeit unterstützt die Herzgesundheit. In einer wissenschaftlichen Untersuchung führten einige Herzpatienten ebenfalls ein Dankbarkeitstagebuch, wodurch sich ihre körperliche Verfassung deutlich verbesserte. [1] http://www.health.harvard.edu/healthbeat/giving-thanks-can-make-you-happier

Danken Sie anderen Menschen. Das kann ein großes Danke sein an Menschen, die Ihnen sehr wichtig sind oder die Sie sehr schätzen. Oder ein kleines Danke dafür, dass Sie die angeforderten Unterlagen erhalten haben. Dass jemand die Tür vom Lift für Sie aufgehalten hat. Dass Ihnen jemand einen Kaffee mitgebracht hat …

Danken Sie ganz klar und bewusst. Schauen Sie den anderen dabei in die Augen und seien Sie selbst achtsam mit sich, wie Sie sich dabei fühlen.

Gehen Sie regelmäßig in die Natur und genießen Sie, was Sie sehen, hören und riechen. Funktioniert auch in Städten, wenn Sie ein Stadtmensch sind und das lebendige Treiben Ihnen Kraft gibt. Hauptsache, Sie erfahren die Welt mit all Ihren Sinnen.

Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben diesen Beitrag zu lesen!

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Wie oft haben Sie heute schon gelacht? – So hilft Lachen gegen Stress!

2019-05-28T13:20:04+00:00By |

Lachen oder auch Lächeln hat einen positiven Effekt: es stärkt das Immunsystem, entspannt und verbessert das Wohlbefinden. Lachen ist gesund! Das wusste schon Aristoteles. Soll er doch gesagt haben: „Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gesundheit.“ Ja! – Und vor allem, wenn das Lachen mit echter Freude verbunden ist.

Humor ist eine Haltung oder Eigenschaft, die einem entweder schon die Wiege gelegt wurde oder die man sich antrainieren kann. Wer die witzigen Seiten in positiven wie negativen Situationen erkennen kann, baut leichter Stress und Ängste ab. Gleichzeitig wird das Selbstbewusstsein gefördert und schwierige Situationen werden besser bewältigt. Humor hilft physische, kognitive, emotionale und soziale Gesundheit zu stärken: beispielsweise eine höhere Schmerz- und Stresstoleranz zu haben, gute Laune zu fördern, Kreativität zu erhöhen, freundlicher Aufzutreten, bessere Beziehungen zu anderen zu haben.

Die positiven Wirkungen des Lachens:

Lachen stärkt das Immunsystem

Forschungen haben gezeigt, dass bei lachenden Menschen die Zahl der körpereigenen Abwehrzellen steigt. Die Anzahl an Immunglobulinen, die Infektionen vorbeugen, steigt ebenso wie die Anzahl an Zytokinen, die als Bestandteile weißer Blutkörperchen der körpereigenen Abwehr dienen. Diese Immunglobulin-Effekte können sogar bis zu zwölf Stunden anhalten. 

Lachen stärkt das Herz

Die durchblutungsfördernde Wirkung des Lachens trägt zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Krankheiten bei und senkt den Blutdruck. Prof. William Fry vom Institut für Humorforschung an der Stanford Universität in Kalifornien fand heraus, dass 20 Sekunden Lachen den Körper mindestens genauso fordern wie drei Minuten Joggen.

Wenn Sie lachen, trainieren Sie also Ihr Herz-Kreislaufsystem. Menschen, die häufig lachen, haben tatsächlich seltener Herzinfarkte und Depressionen.

Beim Lachen können mehrere hundert Muskeln beteiligt sein: von der Gesichtsmuskulatur über die Atemmuskulatur bis hin zur gesamten Körpermuskulatur, wenn Sie sich vor Lachen biegen. Beim Lachen atmen Sie deutlich tiefer und Sie versorgen Ihren Körper mit mehr Sauerstoff. Die Bronchien öffnen sich und die Lunge wird durchlüftet. Für das Blut ergibt sich so ein reinigender Effekt. Kohlensäure wird als ein Abfallprodukt des Fettverbrennungsvorgangs ausgestoßen. 

Lachen wirkt bei Schmerzen

Wer ausgiebig lacht, schüttet Endorphine aus. Das sind schmerzhemmende Signalstoffe, die das Schmerzempfinden senken.

Lachen hilft gegen Stress

Nach einer Lachphase sinkt der Spiegel des Stresshormons Cortisol im Blut. Auch die Produktion von Adrenalin wird gebremst. Anspannung und Stress lassen nach.

Lachen macht glücklich

Im Gehirn wird die Ausschüttung von Glückshormonen, wie Serotonin, angeregt.

Lachen fördert Verbundenheit

Gerade in der Führung und im Kollegenkreis hat Lachen eine wunderbare Wirkung. Lachen macht sympathisch. Lachen baut Spannungen und Hemmungen ab. Es bricht das Eis. Lachen schafft Nähe und Vertrauen.

Dabei gibt es unterschiedliche Formen des Lachens: 

  • Das herzhafte Lachen, wenn Sie sich köstlich amüsieren.
  • Das befreiende Lachen, wenn sich eine Anspannung löst.
  • Das fröhliche Begrüßungslachen, wenn Sie sich freuen, jemanden zu sehen.
  • Das verlegene Lachen, wenn Sie glauben, einen Fehler gemacht zu haben oder unsicher sind.
  • Das entschuldigende Lachen, wenn Sie Konflikte oder Missstimmungen beseitigen möchten.

Lachen hat also ganz verschiedene Funktionen. Am schönsten aber ist natürlich das Lachen, das mit großer Freude einhergeht.

Wann haben Sie das letzte Mal herzhaft gelacht? Wirklich aus vollem Herzen? Während Kinder bis zu 400 Mal am Tag lachen, tun es Erwachsene nur noch bis zu 15 Mal. Gelotologie – so nennt sich das Fachgebiet, das die Wirkung des Lachens auf Körper und Psyche untersucht.

Aber wie kann man sich selbst zum Lachen anregen?

Praxistipp: Trainieren Sie Ihren Humor - So haben Sie mehr zu lachen!

Achtsamkeit

Können Sie über das Leben lachen? Haben Sie gern und oft Spaß? Wenn ja, wann? Wenn nein, warum nicht? Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die heiteren Momente in Ihrem Alltag aus. Dabei helfen folgende Fragen: Wann und worüber habe ich heute gelacht? Habe ich heute jemanden angelächelt? Wen? Welche Situationen haben mich wirklich amüsiert? Worüber lache ich eigentlich?

Medien richtig nutzen

Kino oder Fernsehfilm: Lieber Action oder Comedy? Suchen Sie sich doch das nächste Mal ganz bewusst etwas aus, das Sie zum Lachen bringt. Gleiches gilt für Bücher und Social Media. Wählen Sie gezielt und sinnvoll aus, was Sie konsumieren.

Lächeln!

Lächeln Sie das nächste Mal bewusst jemanden an: bei der Begrüßung, Ihre Kollegen, wenn Sie mit anderen Blickkontakt haben, beispielsweise in Besprechungen, oder die Kassiererin im Supermarkt, den Chef, die Mitarbeiter Sie werden sehen, Ihr Gegenüber reagiert und die Atmosphäre wird tatsächlich noch angenehmer. Lächeln und Lachen ist ansteckend!

Konfliktmanagement

Wenn Sie sich in einer angespannten Situation befinden, versuchen Sie mal einen Schritt zurück zu machen und statt eventuell ärgerlich zu werden, zu lachen. Ein auflockernder Spruch über die verkorkste Situation kann angestrengte Problemlösungsorientierung verhindern. Aber natürlich gilt es vorsichtig zu sein. Manche Menschen glauben, dass sie oder das Problem nicht ernst genommen werden, wenn jemand einen Witz darüber macht. Hier gilt es natürlich eine Gratwanderung zu vollziehen, um einerseits die Ernsthaftigkeit zu wahren, aber andererseits etwas Leichtigkeit in die Herausforderung zu bringen.

Lach-Yoga

Besuchen Sie doch mal einen Lach-Yoga-Kurs. Da geht es besonders lustig zu. Allerdings wird Ihnen nicht ein Witz nach dem nächsten erzählt, sondern Sie machen Übungen, in denen Sie erst einmal rein motorisch lachen. Obwohl es zu Beginn ein absichtliches künstliches Lachen ist, geht dies nach einiger Zeit in ein natürliches Lachen über. Sie trainieren, wie Sie immer schneller in ein echtes, herzhaftes Lachen kommen und eine heitere Stimmung erreichen. Das wirkt zu Beginn natürlich etwas ungewohnt und kann auch erst mal ganz schön peinlich sein. Wenn Sie aber erst einmal durch diese Phase durch sind, lachen Sie sich schlapp – und zwar immer dann, wenn Sie es wollen. Sie beeinflussen Ihre Stimmung, ohne dass Sie auf Reize aus der Umgebung angewiesen sind.

Über den Körper zur richtigen Stimmung

Sie können jederzeit - auch ohne Kurs und sogar wenn Sie allein sind und vielleicht gerade eine schlechte Stimmung haben - bewusst lachen oder lächeln. Dabei werden Sie sich wahrscheinlich erst mal komisch und unangenehm berührt fühlen. Aber: Selbst durch mechanisches Lachen oder Lächeln aktivieren Sie unterschiedliche Bereiche im Gehirn. Sie müssen nur ein wenig durchhalten und nicht gleich nach ein paar Sekunden wieder aufhören. Dann werden Sie nach einiger Zeit merken, dass Ihre Laune steigt!

Humor und Komik: zwei Gegensätze, die sich anziehen.

Übrigens: Es gibt einen Unterschied zwischen „Humor haben“ und „komisch sein“. Wer komisch ist, versucht andere Menschen zum Lachen zu bringen. Etwa durch das Erzählen von lustigen Geschichten oder Witzen. Dahinter steckt in der Regel jedoch noch eine andere Strategie als sich selbst zu erfreuen. Oft geht es darum, akzeptiert und wertgeschätzt zu werden, weil man andere zum Lachen bringt. Manchmal funktioniert das, manchmal nicht.

Wer jedoch wirklich einen gesunden Sinn für Humor hat, verfügt über die Fähigkeit, sich zu entspannen, das Leben nicht so ernst zu nehmen und über sich selbst zu lachen. Dafür muss man nicht unbedingt der geborene Komiker sein und ständig Witze erzählen.

Ein Versuch, Sie zum Lächeln zu bringen.

Okay – Humor ist so unterschiedlich, wie wir Menschen es sind. Nicht jeder kann über etwas lachen, worüber sich der nächste wieder köstlich amüsiert. Daher ist es natürlich an dieser Stelle schwierig, einen Witz zu machen, über den jeder lachen kann. Aber in einem Beitrag über Humor darf das natürlich nicht fehlen. Daher möchte ich es nicht versäumen, es wenigstens zu versuchen, Sie ein klein wenig zum Schmunzeln zu bringen – auch, wenn ich mich damit aufs Gleiteis begebe: Hier nun ein paar sehr kurze Flachwitze … 

  • „Ich habe einen Joghurt fallen gelassen. Er war nicht mehr haltbar.“
  • „Ich war doch gestern gar nicht so betrunken, oder?“ 
    „Alter, du hast den Duschkopf in den Arm genommen und gesagt er soll aufhören zu weinen!“
  • Tausche Arbeitsplatz: 25 h/Woche, knapp 4000 € Netto, mit netten Kollegen, freier Zeiteinteilung und einem sehr coolem Chef. Urlaubsgeld und 13. Gehalt. Gegen meinen! 😉
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Sie sind es (sich) wert! – Sich und anderen respektvoll begegnen.

2019-05-20T05:37:33+00:00By |

Mittlerweile ist es allgemein bekannt: Wertschätzung fördert Motivation und die Identifikation mit dem Unternehmen. Daher würden gern viele Führungskräfte in ihrem Unternehmen Wertschätzung verordnen. Nur leider gibt es die nicht auf Rezept. Denn Wertschätzung basiert auf einer inneren Haltung. Und die ist spürbar – oder eben nicht. Generell bezieht sich Wertschätzung nämlich auf den ganzen Menschen und ist verbunden mit Respekt und Wohlwollen. Und das geht im Alltagsleben oft verloren. Erst recht, wenn ich den anderen gar nicht so gut leiden kann …

Anders verhält es sich mit dem Lob. Das zielt nur auf eine Leistung oder ein Verhalten ab. Und wir merken sofort, wenn es nicht um uns als Person geht. Denn auch ein Lob kommt ganz anders an, wenn ich wirkliche Wertschätzung für mich wahrnehme.

Oft vermischen wir Lob und Wertschätzung. Und wundern uns, warum es immer noch so viele Beschwerden über mangelnde Wertschätzung gibt, obwohl doch mittlerweile schon deutlich mehr gelobt wird. In vielen Unternehmen geht es tatsächlich noch immer vorrangig um die Bewertung von Leistung. Nur langsam findet ein Umdenken statt: Dass motivierte und kompetente Mitarbeiter gefunden und gehalten werden können, ist eng damit verbunden, den einzelnen Menschen zu sehen, seine Fähigkeiten, Stärken und Schwächen respektvoll im Arbeitsleben einzubinden und eine Kultur der Wertschätzung proaktiv zu fördern.

Wertschätzung: Einbahn- oder Ringstraße?

In der Regel wird von Führungskräften gefordert, dass sie ihre Mitarbeiter mehr wertschätzen sollen. Ja, tatsächlich sollte es zu den Kompetenzen eines Chefs oder einer Chefin gehören, Wertschätzung ausdrücken zu können. Das ist jedoch keine Einbahnstraße. Denn nicht nur Führungskräfte sollten ihren Mitarbeitern mit mehr Interesse, Freundlichkeit und Aufmerksamkeit begegnen, sondern es gilt genauso umgekehrt. Ebenso wie es auch im Kollegenkreis vorherrschen sollte. Mancherorts gehört es doch „zum guten Ton“ über den Chef zu lästern. Vor allem dann, wenn seine menschlichen Schwächen für die Mitarbeiter deutlich wahrnehmbar sind. Doch eine wirklich wertschätzende Kultur muss unabhängig von Hierarchieebenen und in allen Richtungen stattfinden.

Das bedeutet jedoch nicht, dass es nicht auch mal zu Konflikten oder Kritik kommen kann. Ist jedoch echte Wertschätzung Basis der Zusammenarbeit, werden auch schwierige Situationen deutlich konstruktiver gemanagt.

Praxistipp: So können Sie Wertschätzung fördern.

1. Selbstwahrnehmung

Achten Sie auf sich selbst und Ihr eigenes Wohlergehen. Schätzen Sie sich selbst wert? Wenn nein, ist es natürlich deutlich schwieriger, andere Menschen wertzuschätzen. Machen Sie sich bewusst, wie Sie mit sich selbst umgehen, und ob sich das eventuell im Umgang mit anderen wiederspiegelt.

2. Nonverbale Kommunikation

Senden Sie nonverbale Signale: Schauen Sie dem Anderen bei der Begrüßung und in Gesprächen in die Augen. Natürlich mit der Absicht in echten Kontakt zu kommen und nicht zu dominieren. Sie können auch wohlwollend mit dem Kopf nicken, lächeln oder anerkennend schauen.

3. Grenzen einhalten

Respektieren Sie Grenzen und Ressourcen. Die der anderen genauso wie Ihre eigenen. Lassen Sie beispielsweise Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte in Ruhe arbeiten und reduzieren Sie Unterbrechungen auf das Nötigste. Gleiches gilt für Sie selbst: Setzen Sie Grenzen, wenn Sie merken, dass Sie zu viel Kraft in die Bedürfnisse anderer investieren und in Stress geraten.

4. Ehrliche Aufmerksamkeit

Versuchen Sie, sich wirklich für Ihre Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte sowie deren Leben zu interessieren. Manchmal erfahren Sie Überraschendes. Dazu gehört es beispielsweise auch, zu Geburtstagen, Hochzeiten oder anderen Anlässen zu gratulieren und generell Anteil an besondere Ereignisse zu nehmen. Oder auch in schwierigen Lebensphasen ein offenes Ohr zu haben.

5. Zeit einplanen

Nehmen Sie sich Zeit für andere, hören Sie aufrichtig zu und versuchen Sie auch wirklich verstehen. Fragen Sie nach Meinungen. Gleichzeitig kommunizieren Sie aber auch ganz klar, wenn Sie gerade selbst unter Stress oder Zeitdruck stehen und mit den Gedanken woanders sind.

6. Klarheit und Transparenz

Seien Sie klar und transparent in Ihren Worten und Handlungen. Wenn Sie Wert darauf legen, dass Ihre Mitarbeiter, Kollegen und Vorgesetzte nachvollziehen können, warum Sie Entscheidungen treffen, welche Erwartungen Sie haben und was Ihre Ziele sind, fördern Sie die Zusammenarbeit.

7. Feedbackkultur

Geben Sie Rückmeldungen. Sie sollten konstruktive Kritik ebenso äußern wie lobende Worte zu finden.

8. Stärkenorientierte Führung

Erkennen Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter und fördern Sie diese aktiv.

9. Respekt

Reden Sie nicht schlecht über andere in dessen Abwesenheit.

10. Fehlerkultur

Haben Sie den Mut, unvollkommen zu sein und dies auch zu zeigen.

11. Konfliktmanagement

Trauen Sie sich, Konflikte anzusprechen und zu klären, ohne Schuldzuweisungen zu machen.

Gehirn-Emotion-Fuehrung

Und das passiert im Gehirn:

Wenn wir wertschätzen können und uns auch selbst wertgeschätzt fühlen, schüttet das Gehirn Neurotransmitter aus. Besonders im sogenannten Emotionssystem werden Opioide und Oxytocin freigesetzt. Oxytocin ist beispielsweise eine Art Bindungsstoff oder „Sozialkleber“. Er bewirkt, dass wir gern mit den Menschen um uns herum zusammen sind und kreativer wie produktiver im Team arbeiten. Im Gegensatz dazu wird beim Lob das Belohnungssystem im Gehirn angesprochen und ganz andere Botenstoffe ausgeschüttet, beispielsweise Dopamin. Das sorgt zwar kurzzeitig für ein Hochgefühl, hält aber nicht so lange an. Der Effekt lässt sich mit Süchten vergleichen: Eine gewisse Zeit lang gibt es ein gutes Gefühl, aber die Wirkung flacht wieder ab. Um dieses Wohlfühlgefühl wieder herzustellen, braucht es letztlich immer größere Dosen in immer kürzeren Abständen. 

Gehaltserhöhungen oder generell geldwerte Vorteile sorgen beispielsweise für ein solches Hochgefühl. Zu schnell gewöhnen wir uns an solche Zustände und für immer neue Kicks müssten Sie immer öfter und immer tiefer in Ihre Tasche greifen und immer höhere Boni ausschütten. Welches Unternehmen kann sich das schon leisten … Unterm Strich entsteht so also keine beständige, dauerhafte Zufriedenheit. Bedienen Sie aber das Emotionssystem im Gehirn, indem Sie Wertschätzung, Bindung und Gemeinschaft fördern, fördern Sie auch Ihren unternehmerischen Erfolg.

Fazit:

Jeder Einzelne ist gefragt, Verantwortung für eine wertschätzende Kultur zu übernehmen. Auch, wenn Wertschätzung eine innere Haltung ist, die aus dem Herzen kommt und (noch) nicht jedem zu eigen ist, kann Wertschätzung erst mal nur verstandesmäßig stattfinden. Sie ist ein wunderbares Instrument, um Motivation und Produktivität zu fördern – und gut für die eigene Psychohygiene. Denn auch, wenn Sie diese wertschätzende Haltung nicht immer abrufen können oder sie auch nur manchmal durchblitzt: Sie können immer wieder und immer an beiden Enden anfangen: mit Herz und Verstand handeln. Warten Sie nicht, bis Sie sich Ihre innere Haltung geändert hat, sondern nutzen Sie Ihr Wissen darüber, wie man Wertschätzung ausdrückt und leben Sie es im Alltag. Sie werden früher oder später merken, dass sich etwas in Ihrer Haltung ändert. Das wird Ihnen zum einen gefallen und zum anderen fördert es Ihre Glückshormonproduktion.

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60 Sekunden für Ihr Herz

2019-05-12T15:55:20+00:00By |

Unser Herz ist unser persönliches One-Hit-Wonder: Sein Rhythmus ist wie eine musikalische Sprache, über die das Herz mit unserem Körper kommuniziert. Er klingt in jeder Zelle des Körpers und beeinflusst unsere körperliche wie mentale Gesundheit.

Wir alle wissen, dass wir den Rhythmus des Herzschlages durch körperliche Anstrengung verändern können. Aber ist Ihnen auch klar, dass er von der Atmung, von Emotionen und Gedanken beeinflusst wird? Klinische Studien haben gezeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Herzrhythmus und Gesundheit sowie geistiger und körperlicher Leistungsfähigkeit gibt.

Auch geistige Funktionen wie Denk- und Entscheidungsfähigkeit, Lösungskompetenz und Kommunikationsfähigkeit sind eng mit unserem Herzen verbunden. Sie kennen das sicher: Sie sind aufgeregt und Ihr Herz fängt plötzlich an zu rasen. Gleichzeitig ist Ihr Kopf wie leergefegt, Sie bekommen kein Wort mehr heraus

Die gute Nachricht:

Wir können unser Herz beeinflussen. Die moderne Herzkohärenzforschung weiß heute, dass wir mit mentalen Techniken und unserer Atmung sowohl unsere Gedanken und Emotionen als auch unseren Herzrhythmus selbst steuern können, statt von ihnen gesteuert zu werden. Dadurch können wir sogar die Produktion von Stress-  und Glückshormonen beeinflussen.

Praxistipp: Die Herzatmung

Das ist eine kleine, aber sehr effektive Übung, um innerlich ruhiger und gelassener zu werden. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Herzbereich. Stellen Sie sich vor, wie Sie durch Ihr Herz tief ein- und ausatmen. Nehmen Sie tiefe Atemzüge. Je länger Sie sich darauf konzentrieren können, desto besser. Wenn Sie dies nur eine Minute für acht, neun Atemzüge am Tag machen, werden Sie spüren, dass sich auf Dauer etwas verändert.

Natürlich können Sie auch länger so bewusst atmen, wenn Sie möchten. Sollten Sie abschweifen – was Sie sehr wahrscheinlich tun werden – konzentrieren Sie sich erneut. Üben Sie regelmäßig, am besten mehrmals täglich: im Auto, im Badezimmer, im Büro, auf dem Weg zum Parkplatz, im Zug oder Flugzeug, an der Supermarktkasse, vor dem Einschlafen …

Funktioniert auch wunderbar in Besprechungen! Gerade, wenn Sie sich ärgern, unruhig werden oder genervt sind. Wenn Sie erst einmal ein wenig innere Ruhe finden, reagieren Sie wahrscheinlich anders – und Sie tun vor allem etwas für sich! Denn Sie reduzieren die Ausschüttung von Stresshormonen.

Diese Technik hilft Ihnen, Ihr Gedankenkarussel anzuhalten. Gleichzeitig kommen Sie in Kontakt mit sich selbst und beeinflussen Ihren Herzrhythmus und Ihr Autonomes Nervensystem. Das ist sogar messbar. Mit modernen Pulsmessgeräten lässt sich der Effekt auf Ihr Herz sofort sichtbar machen.

Nehmen Sie sich eine Minute für Ihr Herz!

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Warum es gut ist, sich nicht gut zu fühlen. – Selbstmanagement mit Emotionaler Intelligenz

2019-05-12T09:06:14+00:00By |

Sie fühlen sich manchmal nicht gut? – Herzlichen Glückwunsch! Sie nehmen sich nicht nur wahr, Sie haben auch den Mut, sich Ihre Gefühle einzugestehen. Eine wichtige Fähigkeit der Emotionalen Intelligenz. Die Kunst dabei ist, sich nicht von diesen unangenehmen Emotionen übermannen zu lassen oder gleich in Aktionismus zu gehen, um diese Gefühle los zu werden, sondern gewinnbringend damit umzugehen.

Wie das geht?

Als erstes gilt es, achtsam zu sein und inne zu halten. Achtsamkeit ist eine hohe Form des Selbstmanagements. Wirkliche Achtsamkeit unterbricht die automatischen Vorgänge. Es ist die Fähigkeit, direkt wahrzunehmen, was im Moment passiert – und zwar ohne zu urteilen! Und genau letzteres ist entscheidend! Wenn wir bemerken, welche Automatismen ablaufen, welche Gedanken und Glaubenssätze wir haben, welche körperlichen Reaktionen und Gefühle, ohne diese sofort zu bewerten und verändern zu wollen, schaffen wir Distanz. Ein erster, wichtiger Schritt, innere Ruhe zu erlangen.

Beim Selbstmanagement regulieren wir uns und unsere Emotionen, Gedanken und unser Verhalten. Es geht darum, Situationen zu meistern, obwohl wir die äußeren Rahmenbedingungen, die diese unangenehmen Emotionen ausgelöst haben, vielleicht erst mal nicht ändern können. Beispielsweise, wenn Ihr Chef Sie geärgert hat, die Kollegen unfreundlich sind, sich die Kundenbeschwerden häufen, Zeit und Budget zu knapp sind oder gerade einfach gar nichts funktioniert. Auch dann – oder gerade dann gilt es, gut mit sich selbst umzugehen. Gelassener, konstruktiver und gesünder zu fühlen und zu handeln.

Mit Achtsamkeit können Gefühle gewandelt und Gehirnstrukturen verändert werden.

Esoterischer Quatsch oder knallharte Wissenschaft?

Forschungen haben gezeigt, dass mentale Techniken körperliche Veränderungen, wie die Entwicklung neuer Gehirnstrukturen, herbeiführen können. Jede Gewohnheit und Routinen, die wir haben, bilden sich in neuronale Netze in unserem Gehirn ab. Jede Emotion löst chemische Prozesse in unserem Körper aus. Diese haben wesentlichen Einfluss auf unsere Gesundheit, wie erfolgreich wir sind und wie bereichernd unsere beruflichen wie privaten Beziehungen sind. Wer will, kann sich umprogrammieren und sich von belastenden Mustern befreien. Verdrängung führt im Gegensatz dazu zur Festigung von Routinen und Gewohnheiten, mit denen wir uns gegebenenfalls selbst schädigen. Achtsamkeit ist eine Technik, die uns hilft, neue Programme zu installieren, um gesünder, zufriedener und erfolgreicher zu werden.

Praxistipp: So können Sie Routinen und Emotionen verändern

Gewohnheiten verändern

Wenn wir Automatismen durchbrechen wollen, müssen wir uns diesen erst mal bewusst werden. Innere Distanz schaffen und annehmen. Um innere Distanz und Akzeptanz zu schaffen, gibt es ein "Hilfsmittel": Konzentrieren Sie sich auf Ihren Atem und lassen Sie los. Die Brücke zwischen Ihren Emotionen, Ihrem Körper und Ihren Gedanken ist Ihr Atem. Klingt vielleicht banal, ist aber höchst effektiv. Noch dazu in jeder Situation anwendbar. Sie können sofort anfangen und brauchen nichts zu verändern. Der positive Einfluss eines ruhigen Atems auf unser Herz und unser Gehirn ist mittlerweile auch wissenschaftlich erwiesen. Nachweislich wird durch den Atem unser autonomes Nervensystem reguliert. Es ist unmöglich, einerseits ruhig und entspannt zu atmen und andererseits aufgeregt zu sein. Über unsere Atmung wird der Körper entspannt oder angespannt. Das können wir nutzen, um unseren Organismus durch gezieltes ruhiges Atmen in einen entspannteren Zustand zu versetzen und damit auch unsere mentale Befindlichkeit zu verbessern.Funktioniert auch wunderbar in Besprechungen! Gerade, wenn Sie sich ärgern, unruhig werden oder genervt sind. Lassen Sie Ihren Atem einfach erst mal so fließen, wie er kommt und geht und konzentrieren Sie sich darauf. Wenn es Ihnen zusätzlich hilft, können Sie auch Ihre Gedankenkarussell anhalten, indem Sie sich selbst sagen: „Ich atme ein und bin mir meines Atems bewusst. Ich atme aus und bin ich mir meines Atems bewusst.“ Sonst nichts. Sie werden schnell merken, dass Sie so ruhiger werden. Und dann gelingt es Ihnen auch besser, ziel- und lösungsorientiert in diesen Situationen zu agieren.

Neue Emotionen erzeugen

Manchmal reicht es schon, diesen inneren Abstand zu haben, damit sich etwas verändert. Und mit diesem Abstand auf sich selbst zu schauen. Ohne weiteres zu tun. Es kann aber auch ein zweiter Schritt erfolgen: Die aktive Schaffung neuer, gewinnbringender Emotionen. Sie können diese Art der Atmung steigern, indem Sie sich gleichzeitig ein gutes Gefühl aufrufen. Wie würden Sie sich gern in dieser Situation fühlen? Gelassener? Wertschätzender? Selbstsicherer? Motivierter? Es empfiehlt sich, eine Emotion zu nehmen, die Sie bereits kennen. Als Hilfsmittel können Sie sich eine Situation vorstellen, in der Sie diese Emotionen bereits erlebt haben. Wichtig ist, dass Sie nicht nur daran denken, sondern sich auch wirklich in dem Moment so fühlen. Denn Emotionen verursachen direkt chemische Reaktionen in Ihrem Körper und haben Einfluss auf Ihr Denken. Verändern sogar Gehirnstrukturen. Das ist messbar. Wenn Sie regelmäßig üben, sich in solche gewünschten Zustände zu versetzen, werden Sie es auch in Stresssituationen leichter umsetzen können.

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Du bist, wie Du bist – Empathie als Baustein Emotionaler Intelligenz

2019-04-28T13:21:04+00:00By |

Je offener wir für unsere eigenen Gefühle sind, desto besser können wir die Gefühle anderer akzeptieren und deuten.

Empathie ist die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. Sie hilft, Wertschätzung zu empfinden, Konflikte zu lösen oder ihnen vorzubeugen und kundenorientiert zu handeln. Es ist ein Haltung, die darauf basiert, wirklich ein ernsthaftes Interesse am Erleben eines anderen Menschen zu haben. So lässt sich ein konstruktives Miteinander leben und Brücken bauen, wenn zwei Meinungen aufeinanderprallen. Es ist eine wichtige Fähigkeit für eine respektvolle Gesellschaft, ein wertschätzendes Betriebsklima und harmonische Beziehungen.

Dabei lassen sich drei Arten von Empathie unterscheiden:

• Die Gedanken-Empathie: Was denkt der andere gerade?
• Die Gefühls-Empathie: Was fühlt der andere?
• Die Wahrnehmungs-Empathie: Wie nimmt der andere seine Umgebung, ja die ganze Welt wahr?

Grenzen ziehen

Wenn Sie sich auf Ihr Gegenüber einlassen, stellen Sie Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse für einen Moment zurück. Das heißt nicht, dass der andere wichtiger ist als Sie. Es geht nur darum, ein gewisses Verständnis für die Welt des anderen zu bekommen. 

Haben Sie dieses Verständnis für den anderen, bedeutet dies aber noch lange nicht, dass Sie auch einverstanden mit dessen Ansichten, Meinungen und Werten sein müssen. Viele Menschen setzen dies gleich und können daher Ihre Empathie nicht wirklich entwickeln. Sie sind bewusst oder unbewusst der Meinung, dass es nur „Schwarz oder Weiß“ gibt. Entweder der andere hat Recht oder ich. Empathie zu haben, bedeutet jedoch, verschiedene Wahrnehmungen und Ansichten gleichrangig nebeneinander stehen zu lassen. Je nach Situation entscheiden Sie dann anschließend, wie Sie mit diesem Wissen umgehen: Wie weit gehen Sie auf den anderen ein? Wie wichtig ist es Ihnen, Ihre Meinung ohne Zugeständnisse durchzusetzen? Können und wollen Sie Kompromisse machen? 

Einfühlungsvermögen zu haben, bedeutet auch nicht, dass wir mit dem anderen mitleiden, sondern dass wir klare Grenzen zwischen unseren eigenen Gefühlen und denen des anderen ziehen können. Das kann besonders schwer in engen oder hierarchischen Beziehungen werden. Beispielsweise unter Kollegen, die sich gut verstehen oder zwischen Vorgesetzte und Mitarbeiter. Nur zu gern möchte man, dass der andere ähnlich fühlt und denkt. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich gegenseitig beeinflussen will und auf den anderen einredet. Oder man wird von der schlechten Stimmung des anderen angesteckt. Oder es kommt zu einem Konflikt, weil wir das Denken und Fühlen des Gegenübers unbedingt in unserem Sinne verändern wollen.

Toleranz und Verständnis kann Situationen und Beziehungen entschärfen. Das bedarf manchmal einer innerlichen Größe und der Fähigkeit, unangenehme Situationen erst mal auszuhalten. Gerade, wenn wir mit den Gedanken, Emotionen und Wahrnehmungen des anderen nicht einverstanden sind, sie unseren eigenen Erleben und unseren Werten widersprechen. Doch die Mühe lohnt sich. Mittel- bis langfristig entsteht so eine bessere Zusammenarbeit, größere Wertschätzung und produktivere Kooperationen.

Praxistipp: So können Sie Ihre empathischen Fähigkeiten erweitern

  • Schenken Sie Ihrem Gegenüber Ihre volle Aufmerksamkeit. Nehmen Sie sich Zeit, beobachten Sie und hören Sie aufrichtig zu.
  • Seien Sie neugierig und bringen Sie dem anderen ehrliches Interesse entgegen. Auch, wenn dessen Erleben, Einstellungen und Werte völlig anders als Ihre sind. Es kann sehr spannend sein, „fremde Welten“ zu entdecken.
  • Aktives Zuhören: Geben Sie mit Ihren eigenen Worten das Gehörte und Erfahrene wieder. Holen Sie sich Feedback ein und fragen Sie Ihr Gegenüber, ob er oder sie den Eindruck hatte „verstanden worden zu sein“.
  • Wenn Sie „eine besonders harte Nuss knacken“ wollen und sich ein wenig Zeit nehmen, können Sie sich einen bestimmten Menschen vorstellen mit dem Sie vielleicht sogar besonders große Schwierigkeiten haben und sich bewusst mit diesem auseinandersetzen. Versuchen Sie ihn oder sie so vollständig wie möglich zu begreifen:
    • Wie fühlt sich der Mensch im Kollegenkreis, beruflich, privat?
    • Ist er oder sie mit seiner/ihrer Arbeit zufrieden? Macht er oder sie es gern? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
    • Wie würden Sie auf einer Skala von 0 bis 10 dessen Motivation einschätzen?
    • Welche Gründe könnte es für diese Einschätzung geben?
    • Welche Charaktereigenschaften hat diese Person?
    • Welche Sorgen, Ängste, Probleme hat diese Person?
    • Welche Bedürfnisse, Wünsche, Sehnsüchte hat dies Person?
    • Welche Werte hat diese Person?

Übrigens: Empathie zeigt sich auch im Gehirn

Wenn Sie empathisch sind, sind bestimmte Bereiche Ihres Gehirns aktiv. Im sogenannten präfrontalen Cortex befinden sich die Spiegelneuronen. Sogar wenn Sie beispielsweise einfach nur jemanden beobachten wie er oder sie etwas tut, weisen Ihre Spiegelneuronen und die des Beobachteten dasselbe Aktivitätsmuster auf. Interessanterweise funktioniert das auch, wenn Sie sich nur vorstellen, was jemand anders gerade tut, was er denkt oder wahrnimmt. Das Gehirn unterscheidet nämlich nicht zwischen Realität und Vorstellung. So können auch Emotionen ausgelöst und nachempfunden werden.

Das können wir bewusst nutzen! Denn wohin Sie ihre Aufmerksamkeit lenken, wird Sie beeinflussen. Wollen Sie etwas Neues lernen, beobachten Sie Menschen, die diese Eigenschaft bereits haben und Ihr Gehirn lernt. Achten Sie daher auch auf geistige Hygiene. Das heißt, welche Medien konsumieren Sie? Mit welchen Menschen umgeben Sie sich? Welche Gedanken lassen Sie zu? All das hat Einfluss auf die Entwicklung Ihrer Spiegelneuronen. Und damit auch auf Ihr Verhalten, Ihr Denken und Ihre Emotionen.

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Ich bin, wie ich bin! – Selbstwahrnehmung mit Emotionaler Intelligenz

2019-04-22T14:35:35+00:00By |

Sich selbst wahrnehmen, die eigenen Gefühle erkennen und deuten spielt eine wichtige Rolle: in der Führung, in der Kommunikation und für die mentale wie körperliche Gesundheit. Klar, werden Sie sagen, ich kenne mich doch! Was soll ich da noch wahrnehmen? Sie werden staunen:

Den meisten Teil des Tages sind wir mit unserer Aufmerksamkeit im Außen. Wir arbeiten an Projekten, reden mit Kollegen, beantworten E-Mails, organisieren unser Privatleben. Mit all dem verknüpft sind Emotionen, die unsere Leistungsfähigkeit und unsere Gesundheit beeinflussen. Haben wir im Innern ein ungutes Gefühl, das wir jedes Mal erfolgreich verdrängen, können wir uns selbst schaden. Vielleicht kennen Sie sogar eine Extremvariante davon: Sie geraten immer wieder in ähnliche Situationen und wissen nicht warum: Sie geraten immer wieder in ähnliche Situationen und wissen nicht warum. Treffen ständig Menschen, die Sie nerven. Stehen regelmäßig vor den gleichen Problemen: zu wenig Zeit, zu wenig Budget, unzuverlässige Mitarbeiter, jemand schnappt Ihnen einen Job vor der Nase weg, Sie sind der ewige Zweite …

Die Ursache liegt oft in unserem Unterbewusstsein. Es sorgt dafür, dass wir immer wieder in ähnliche Situationen geraten, die uns einerseits an unsere Grenzen bringen, andererseits aber unser Wachstum fördern. Eigentlich eine tolle Sache! 

Innen statt Außen

Bei der Selbstwahrnehmung geht es darum, unsere Aufmerksamkeit nach innen zu verlagern. Zu uns selbst. Zu spüren, was die vielen Reize im Außen in uns verursachen. Rechtzeitig zu erkennen, was in uns vorgeht, um uns selbst bewusst zu managen. Unsere Gefühle zeigen uns, wenn wir uns nicht wohl fühlen, uns etwas gegen den Strich geht oder auch, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Gerade unangenehme Emotionen drängen wir aber nur allzu gern weg und suchen so schnell wie möglich nach Ablenkung. Doch sie sind ein wunderbarer Gradmesser, der uns zeigt, was nicht stimmt und was wir stattdessen brauchen. Wir müssen nur den Mut haben, sie anzuschauen, ohne uns von ihnen „einschüchtern“ zu lassen.

Die Herausforderung annehmen

Dabei ist es gar nicht so einfach, immer ehrlich zu sich selbst zu sein. Manchmal wollen wir anders sein als wir eigentlich sind. Wir wollen gerade nicht ängstlich oder nervös sein, weil das nicht zu unserem Selbstbild passt. Weil es unangenehm ist. Weil unser Körper darauf reagiert und wir uns nicht gut fühlen. Wir wollen keine Versagens- oder Existenzängste haben, und schon gar nicht, dass jemand anders sie bemerkt.

Selbstwahrnehmung erfordert Mut. Mut, der sich auszahlt. Dauerhaft verdrängte Emotionen verursachen innere Unruhe, Schlafstörungen, Burnout, Unzufriedenheit, das Gefühl der Fremdbestimmung, Demotivation, Depression, Bluthochdruck oder anderes.

Und: Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass wir ein Verhältnis von 3:1 brauchen, um emotional aufzublühen. Das heißt, auf Dauer brauchen wir drei angenehme Gefühle für ein unangenehmes, um uns wohl und stabil zu fühlen. 

Daher: Stellen wir uns unseren Gefühlen und gehen wir achtsam mit ihnen um, dann haben wir mehr Kontrolle über uns und unser Leben!

Praxistipps: Das können Sie für sich tun, um Ihre Selbstwahrnehmung zu schärfen!

1. Machen Sie Termine mit sich selbst

Nehmen Sie sich mindestens ein Mal am Tag eine oder mehrere Minuten Zeit für sich! Konzentrieren Sie sich erst mal nur auf Ihren Atem. Dann nehmen Sie wahr, was im Moment in Ihnen passiert. Gefühle, Gedanken, körperliche Reaktionen. Nehmen Sie erst mal nur wahr. Versuchen Sie, nicht zu bewerten und bei unangenehmen Wahrnehmungen sofort aufzuhören, sondern noch einige Sekunden oder gar Minuten länger durchzuhalten und wertfrei zu beobachten, was gerade in Ihnen geschieht. Diese Technik hilft Ihnen, wieder mehr in Kontakt mit sich und Ihren Körper zu kommen.

2. Ihr EQ-Tagebuch

Oft merken wir gar nicht, was wir im Moment fühlen oder wir können das Gefühl nicht benennen. Das muss gelernt und geübt werden, wie eine fremde Sprache. Nehmen Sie sich am Abend Zeit, Ihren Tag noch einmal zu reflektieren. Wenn Sie wollen, schreiben Sie Ihre Gedanken auf. Welche Gefühle hatten Sie im Laufe der letzten Stunden? Umschreiben Sie, wenn Sie kein passendes Wort dafür haben. Wann fühlten Sie sich einfach unwohl, wann ging es Ihnen gut? Welche Menschen waren dabei?

Beispiele für unangenehme Emotionen:

Beispiele für angenehme Emotionen:

aggressiv angespannt blockiert
depressiv beunruhigt deprimiert
ängstlich beleidigt eifersüchtig
durcheinander empört frustriert
enttäuscht ausgelaugt erschöpft
gereizt nervös gelangweilt
misstrauisch streitlustig traurig
ärgerlich leer ungeduldig
betroffen beschämt ernüchtert
feindselig lustlos mürrisch
neugierig optimistisch friedvoll
gelassen stolz leicht
fröhlich ausgeglichen engagiert
motiviert dankbar mitfühlend
zuversichtlich unbeschwert fasziniert
geduldig tatkräftig selbstsicher
lebendig inspiriert zufrieden
geborgen sicher energiegeladen
abenteuerlustig mutig entschlossen
erfüllt verliebt geliebt

Selbstwahrnehmung ist ein erster wichtiger Schritt in der Emotionalen Intelligenz.

3. Holen Sie sich Feedback

Wenn Sie Ihre Komfortzone noch mehr erweitern wollen, lassen Sie sich Feedback von anderen Menschen geben, wie sie Sie erleben – allgemein oder in bestimmten Situationen. Lassen Sie die Rückmeldungen einfach wirken. Fragen Sie nach, wenn Sie etwas nicht verstehen. Argumentieren, verteidigen oder erklären Sie sich zunächst nicht. Das kann manchmal ganz schön schwer sein. Aber: Die Wahrnehmungen der anderen sind immer da, nur meist nicht ausgesprochen. Liegen diese erst mal offen auf dem Tisch, bieten sie Chancen zum Wachstum. Wenn Selbst- und Fremdwahrnehmung unterschiedlich sind: Denken Sie daran, dass Sie - und nur Sie - entscheiden, was Sie von dem Gesagten annehmen, wie es Ihnen damit geht und ob Sie daraus Konsequenzen für sich ziehen. Sehen Sie es als spannendes Abenteuer an.

Wozu das alles?

Emotionen haben immer einen Grund. So kann beispielsweise Eifersucht oder Neid, ob im Job oder privat, ein Indiz dafür sein, dass wir nach Anerkennung, Sicherheit oder Wertschätzung streben. Ärger kann bedeuten, dass wir ernst genommen werden und uns selbst verwirklichen wollen, daran aber gerade gehindert werden. Oder dass wir unsere Werte nicht leben können. Letztlich steckt immer ein Bedürfnis dahinter.

Beispiele Bedürfnisse:

Anerkennung Aufmerksamkeit Autonomie Bestätigung Beständigkeit
Freiheit Freude Frieden Geborgenheit Gemeinsamkeit
Harmonie Hilfe Entfaltung Entspannung Entwicklung
Kontakt Lernen Liebe Genauigkeit Bewegung
Respekt Schutz Flexibilität Alleinsein Selbstwertgefühl
Privatsphäre Pünktlichkeit Ruhe Schönheit Selbstbestimmung
Wertschätzung Wissen Würde Zugehörigkeit Menschlichkeit
Sinn Unabhängigkeit Unterstützung Treue Transparenz
Gerechtigkeit Klarheit Selbstverantwortung Toleranz Sicherheit
Abenteuer Beständigkeit Ordnung Verständnis Wachstum

Ignorieren wir unsere Emotionen und damit auch unsere Bedürfnisse dauerhaft, können sich folgende Symptome zeigen:

  • Gefühl von Sinn- und Hoffnungslosigkeit
  • Stetig wachsende Belastung durch Stress
  • Motivationsmangel
  • Ohnmachtsgefühl
  • Wachsende Unzufriedenheit
  • Entscheidungsschwierigkeiten
  • Sorge, Anforderungen oder Erwartungen nicht gerecht zu werden.
  • Anhaltende Negativität in den Gedanken
  • Körperliche Beschwerden

Auf unsere Gefühle und Emotionen zu achten ist gesund! Wir sollten uns klar darüber werden, was wir eigentlich wollen. Dann können wir uns auch darum kümmern, dass unsere Bedürfnisse erfüllt werden.

Was wir davon haben? Freiheit, Macht über unser Leben und Zufriedenheit. Wenn wir Verantwortung für uns selbst übernehmen, arbeiten und kommunizieren wir besser.

Und noch etwas …

Die hohe Kunst der Selbstwahrnehmung liegt nicht nur darin, unsere Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen, sondern sie auch wertneutral zu akzeptieren. Nicht gleich zu urteilen, ob sie gut oder schlecht sind oder sie schnell wieder zu unterdrücken. Sich nicht gleich zu einer Reaktion hinreißen lassen, die "Porzellan zerschlägt". Sondern sich selbst so anzunehmen wie Sie in dem Moment gerade da sind und sich tief in Ihrem Inneren selbst wertzuschätzen. Das kann eine ganz schöne Herausforderung darstellen. Aber denken Sie daran: Sie gehen gesünder mit sich um, wenn Sie Ihren inneren Kritiker erst einmal in seine Schranken weisen.

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Warum Emotionale Intelligenz für Ihren Erfolg und Ihre Gesundheit wichtig ist!

2019-04-15T19:34:27+00:00By |

Kennen Sie das? Das Telefon klingelt, Sie sehen nur die Nummer und schon beginnt Ihr Herz schneller zu schlagen, Ihre Hände werden feucht, Ihnen wird vielleicht sogar flau im Magen und Sie denken „Nein, nicht der schon wieder.“ Sie sind ärgerlich, ängstlich, sorgenvoll, genervt …, weil jemand am anderen Ende des Telefons ist, der Ihnen unangenehm ist.

Umgekehrt haben Sie eine Kundenbeschwerde erfolgreich gemeistert und Ihr Vorgesetzter ist voller Anerkennung für Sie. Sie gehen nach Hause, fühlen sich leicht, zufrieden, beschwingt …, sind innerlich gelassen und gleichzeitig voller Aufmerksamkeit für Ihre Umgebung, sind freundlicher als sonst zur Supermarktkassiererin, zu Ihrem Partner, zu den Kindern und denken sich, was für wundervolles Leben Sie doch haben.

Emotionen schwächen oder stärken Gesundheit

In beiden Situationen sind Emotionen mit Körperreaktionen und Gedanken verknüpft. Wissenschaftlich ist erwiesen, dass negative Gedanken und Emotionen Stresshormone im Körper produzieren, die Energie rauben, das Immunsystem hemmen, Leistungsfähigkeit einschränken und klarem Denken im Weg stehen. 

Wenn Sie also aktiv und erfolgreich Ihren Alltag steuern sowie sich und Ihre Mitarbeiter führen wollen, unabhängig von äußeren Bedingungen, ist eine hohe Emotionale Kompetenz von großem Nutzen.

Was ist denn nun Emotionale Intelligenz?

Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, unsere eigenen Gefühle und die des Gegenübers zu erkennen. Und so mit Emotionen umzugehen, dass wir sowohl unsere Gesundheit als auch unsere mentale Kraft steigern. Und es ist die Fähigkeit, mit anderen Menschen zufriedenere und gewinnbringendere Beziehungen führen: im Berufs- und Privatleben. Ziel ist es dabei, Win-Win-Situationen herzustellen. Davon profitieren alle Beteiligten: Der Zusammenhalt im Team wird gestärkt, die Kommunikation verbessert und die Produktivität erhöht.

Vier Punkte sind dabei wichtig:

• Selbstwahrnehmung: die eigenen Gefühle wahrnehmen und verstehen
• Einfühlungsvermögen: die Gefühle anderer wahrnehmen und verstehen
• Selbstmanagement: die eigenen Emotionen gesundheitsstärkend regulieren, Ziele und Visionen wahr werden lassen
• Beziehungsmanagement: zwischenmenschliche Beziehungen verstehen und steuern

Was es nicht ist:
Emotional intelligent zu sein bedeutet nicht, übermäßig gefühlsbetont zu sein und jedem gleich sein Herz auszuschütten. Sondern es geht darum, von einer höheren Warte aus, sich selbst, Menschen und Situationen wahrzunehmen, in die Rolle eines Beobachters zu schlüpfen und anschließend sinnstiftend damit umzugehen. Immer mit dem Ziel, auch in unangenehmen Situationen gesund und stärkend zu handeln. Emotionale Klarheit hilft effektiv und zielorientiert zu handeln. Sie fördert Gesundheit und Produktivität.

Praxistipp: So können Sie bei einem unangenehmen Anruf agieren:

Selbstwahrnehmung

Bevor Sie den Hörer abnehmen, atmen Sie erst mal tief ein und aus. Bleiben Sie bei sich. Geben Sie sich selbst erst mal Raum und akzeptieren Sie Ihre Gefühle so wie sie gerade auftauchen. Sie können trotzdem (re)agieren. Machen Sie sich bewusst, dass Sie die Freiheit über ihre Handlungen und Worte haben. Dass Sie entscheiden, ob jemand anders die Macht hat, Ihre Gefühle zu steuern, oder nicht.

Einfühlungsvermögen

Wenn Sie generell ein Problem mit dem Anrufer haben, machen Sie sich klar, was er eigentlich will. Und zwar nicht vordergründig, sondern welche tieferen Absichten hat er. Was ist sein wahres Anliegen. Steht er vielleicht unter Druck und will erfolgreich sein, um Anerkennung zu bekommen. Lässt er gern Dampf ab, weil er kein anderes Ventil für seine Unzufriedenheit findet? Ist er im tiefsten Herzen unglücklich und weiß nicht, wie er damit anders umgehen soll, als sich aufzuspielen? Ist das nicht eigentlich schade? Oder oder oder … Versuchen Sie, nicht zu (ver)urteilen, etwas verändern zu wollen oder sich aufzuregen. Nehmen Sie einfach erst mal nur wahr. Ganz neutral zu sein.

Selbstmanagement

Sie können das Verhalten des Anrufers nicht ändern, aber Sie können Ihre Reaktion ändern. Mit Hilfe eines bewussten, ruhigen und tiefen Atmens können Sie sich stärken und Ihr Herz sowie Ihr Autonomes Nervensystem direkt positiv beeinflussen. Mentaltechniken können Sie unterstützen, sich selbst das zu geben, was Sie sich eigentlich von dem Anrufer wünschen. So machen Sie sich unabhängig von anderen und gewinnen wieder die Kontrolle über sich selbst.

Beziehungsmanagement

Wenn Sie selbst ruhiger sind und erkennen, welches innere Bedürfnis sie selbst und der andere haben, lassen Sie es erst mal einfach stehen. Bewerten Sie weder sich noch den anderen, sondern versuchen Sie erst mal beides zu akzeptieren. Vielleicht sehen Sie, welche Bedürfnisse oder Werte im Kontakt aufeinander prallen. So werden Sie innerlich gelassener. In der Folge denken und handeln Sie lösungsorientierter und kommunizieren wertschätzender. So können sich auch Beziehungen und Kommunikation verändern und verbessern.

Emotionen und Gesundheit

Emotionen lösen also tatsächlich chemische Prozesse aus: Sie sind mit dem Nervensystem und mit Herz- sowie Gehirnaktivitäten verbunden. Sie motivieren oder blockieren, fördern oder schwächen Gesundheit.

Die Angst vor Gefühlen

Dass wir gern rationalisieren oder gar eine gewisse Angst vor großen Gefühlen haben, hängt damit zusammen, dass wir fürchten, Gefühlen ausgeliefert zu sein. Nicht die Kontrolle und bewusste Steuerung über diese zu haben. Oder nicht zu wissen, wie man mit ihnen umgehen soll. Aber je mehr Sie Ihre Emotionale Intelligenz steigern, desto mehr entscheiden Sie, wie Sie mit Emotionen umgehen und wie Sie sich selbst managen, um Ihre Gesundheit zu fördern sowie Ihre Ziele und Visionen zu erreichen!

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ZU KURZ GEDACHT: Lasst uns alle Führungskräfte eliminieren

2019-05-02T17:04:14+00:00By |

Das ist deutlich zu kurz gedacht!

Ja, Führung sollte die genannten Komponenten enthalten – aber: Es liegt in der menschlichen Natur, dass viele Menschen geführt werden wollen. Ob uns das gefällt oder nicht, so ist es einfach. Da brauchen wir uns nur die die Geschichte der Menschheit und die weltweite Situation anschauen oder in unserem eigenen Umfeld ein waches Auge haben. Eigenverantwortung und Fremdverantwortung zu übernehmen, sind Eigenschaften, die die Masse nicht hat. Führungskräfte sind notwendig! – Und Führung darf auch „Kraft“ haben – eben Führungskraft. Nur, wie diese Führungskraft Führung ausübt, ist entscheidend. Idealerweise sollte eine Führungskraft verantwortungsvoll die Aufgabe übernehmen, für andere zu sorgen. Wie auch immer diese Sorge aussieht: Ein erfolgreiches Unternehmen zu haben, um Arbeitsplätze zu sichern. Ein respektvolles und wertschätzendes Klima zu schaffen. Menschen zu fördern. Oder oder oder … Der wichtige Unterschied: Führe ich aus einem Machtanspruch und persönlichen Defiziten heraus? Oder verantwortungsvoll, empathisch und für die Gemeinschaft Sorge tragend.

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